Weinheim, die Wohlfühlstadt

Die Zweiburgenstadt an der Bergstraße ist ein begehrter Wohnort und ein attraktives Ziel für Ausflüge

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Weinheim. Die Qual der Wahl: Heute Abend Marktplatz, oder doch lieber ein kühles Bierchen auf der Burgruine Windeck? Mittags zum Baden an den Waidsee oder ins TSG-Turnerbad im Gorxheimer Tal? Schlosspark oder Hermannshof, wenn man "grüne Lungen" atmen will? Oder gleich in den Exotenwald, den größten in Europa? Die Weinheimer kennen diese „Luxus-Probleme". Ihre Heimatstadt bietet Lebensqualität vor der Haustür wie aus einem Füllhorn.

Das macht das Leben in dieser Stadt so reizvoll. Die Universität Heidelberg stellte in einer Erhebung fest, dass sich die Weinheimerinnen und Weinheimer in ihrer Heimatstadt wohler und sicherer fühlen als in anderen vergleichbaren Kommunen. Von ihren Bürgern erhält die Zweiburgenstadt auf der Schulnotenskala eine 2,2. Weinheim darf sich damit – wissenschaftlich belegt – die Wohlfühlstadt nennen.
Das liegt zum einen an einem dichtgeknüpften Netz von sozialen Einrichtungen. Der Stadtjugendring organisiert eine vorbildliche offene Jugendarbeit, ein Stadtseniorenrat kümmert sich um die Belange der Älteren und das einzige Mehrgenerationenhaus des Rhein-Neckar-Kreises steht ebenfalls in Weinheim. Eine eigene Koordinierungsstelle „Integration Central“ unterstützt die Stadt bei Integrationsaufgaben und bei der Bildungsunterstützung von Kindern. Mit speziellen Programmen, die Kinder und Jugendliche vom Kindergarten in die Schule und von dort ins Berufsleben begleiten, deckt die Stadt so genannte „Bildungsübergänge“ ab. Seit 2010 ist Weinheim offiziell Bildungsregion im Land Baden-Württemberg, ein Bildungsbüro unterstützt das Fachamt für Bildung insbesondere bei den Themen des chancengleichen Bildungszuganges. Die „Weinheimer Bildungskette“, bei der ein Glied ins andere greift, ist in Fachkreisen schon sprichwörtlich. Auch eine bundesweit agierende Arbeitsgemeinschaft, die sich um die Kommunale Koordinierung des Übergangs Schule-Beruf kümmert, wurde in Weinheim gegründet: die „Weinheimer Initiative“.
Dieses Netzwerk sorgt dafür, dass sich die Menschen gut aufgehoben fühlen. 16 Schulen, 26 Kindertagesstätten und sieben Kinderkrippen bieten Familien mit Kindern Betreuung und Bildung. Volkshochschule und Musikschule, aber auch eine städtische Bibliothek ergänzen das Angebot.

Die Sport- und Freizeitmöglichkeiten sind enorm. Die Stadt, und damit die Bürgerinnen und Bürger, verfügen über einen Badesee, ein Freibad, zwei Hallenbäder, über 20 Großsport-, Turn- und Gymnastikhallen, 50 Kinderspielplätze und Sportplätze auf einer Fläche von 182 000 Quadratmeter.
Weinheim ist auch eine Stadt der Vereine und des ehrenamtlichen Engagements der Bürgerinnen und Bürger. Mehr als 22 000 Menschen sind in mehr als 300 Vereinen engagiert. Und es kann kein Zufall sein, dass die beiden größten Sportvereine Badens, der AC und die TSG, beide ihren Sitz in Weinheim haben. Der nahe Wald ist ein Paradies für naturnahe Sportler.
In Weinheim finden regelmäßig große Sportveranstaltungen statt. Lebensqualität bietet aber neben dem großen gastronomischen Angebot auch die Kultur mit zahlreichen Veranstaltungen im bekannten „Weinheimer Kultursommer“, beim Festival „Theater am Teich“ Mitte Juli und das ganze Jahr über. Die Kulturgemeinde in der Stadthalle braucht sich vor den Bühnen mancher Großstadt nicht zu verstecken, der „Muddy’s Club“ zählt zu den bedeutendsten Jazz- und Bluesclubs Deutschlands, das gleiche gilt für den Jugend-Musicclub im Café Central in der Bahnhofstraße. Die Bürgerinnen und Bürger durften sich neulich einen Slogan für ihre Stadt überlegen. Am meisten wurde gewählt: „Aufregend gemütlich“. Das drückt die Stimmung in der Stadt gut aus.

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Weinheim – gut für Unternehmer

In Weinheim an der Bergstraße kann man gut etwas unternehmen - und das sogar im doppelten Sinne. In Weinheim ist es gut, Unternehmer zu sein. Das finden die Unternehmer selbst. Knapp 88 Prozent der Weinheimer Firmen würden den Standort wieder auswählen, das hat eine Umfrage der Wirtschaftsförderung ergeben. Die Umfrage beantwortet auch, dass die Standortwahl für ein Unternehmen sehr wichtig sei. Also eine enorme Standortverbundenheit, die Weinheims Wirtschaftsförderer Jens Stuhrmann bescheinigt bekommt.
Interessant ist: Nicht nur die so genannten harten Standortfaktoren wie Verkehrsanbindung, Steuersätze oder Arbeitsplätze geben für Weinheim den Ausschlag.

Es sind besonders die so genannten „weichen Faktoren“, die Unternehmer immer wieder in die schöne Zweiburgenstadt an der Bergstraße führen. Das attraktive Freizeit- und Kulturangebot des über 43 000-Einwohner-Mittelzentrums bindet die Geschäftswelt an den Standort, ebenso wie die nachweisliche Lebensqualität. Eine Umfrage nach dem Wohnwert und dem Sicherheitsgefühl in der Stadt hat ergeben, dass sich die Weinheimerinnen und Weinheimer sicherer und wohler fühlen als die Bürger in vergleichbaren Städten. In so einem Umfeld lässt man sich gerne nieder – geschäftlich und privat.
Kein Wunder, dass Weinheim viele kreative Köpfe angezogen hat. Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft bei den „Start-Up“- Unternehmen ging mehrfach an Weinheimer. Weinheim ist eben ein „Ort im Land der Ideen“. Die Unternehmensgruppe Freudenberg, die den Namen Weinheims mit weltbekannten Produkten wie „Vileda“ in die Welt trägt, sammelt geradezu mit einem Technologiepark innovative Firmen. Und „Naturin“, Weltmarktführer für Natur-Wursthüllen, feierte in der Zweiburgenstadt das bald 80-jährige Bestehen.
Die Unternehmen werden gehegt und gepflegt. Einmal im Monat, um nur ein Bespiel zu nennen, versammeln sich die Unternehmer der Stadt – vom „Global Player“ über den Einzelhändler bis zur Ich-AG – beim Mittagstreff, um sich auszutauschen und Netzwerke zu knüpfen. Wer in Weinheim etwas unternommen hat, will nicht mehr weg.

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Weinheim ist gerne Gastgeber

Es kann kein Zufall sein. Immer wenn das Eis bricht nach dem Winter, wenn Väterchen Frost im März endlich den erbitterten Kampf aufgibt gegen die wärmenden Strahlen der Sonne, da trifft sich die Region in Weinheim an der Bergstraße. Bei schönem Wetter pilgern rund 20 000 Menschen aus der ganzen Region den beiden Burgen entgegen. Es ist Sonntag Laetare, Sommertagszug in Weinheim.

Die Fensterläden werden aufgeschwungen, die Menschen strömen herbei, strecken die Nase in die Sonne, reihen sich geduldig an der Schlange vor der Eisdiele ein und fühlen sich einfach wohl. Das charmante Städtchen ist in seinem Element. „Wir sind am liebsten Gastgeber für die Menschen der Region“, lädt Oberbürgermeister Heiner Bernhard ein. Man folgt dieser Einladung gerne.
Weinheim an der Bergstraße – das ist natürlich der schräge, schnuckelige Marktplatz. Weinstuben, Bistros und Restaurants reihen sich aneinander wie in einem einzigen großen Straßencafé. Europa im Taschenformat. Es duftet nach gegrilltem italienischen Gemüse und frischen Kräutern. Wie Urlaub, nur vor der Haustür.
Weinheim an der Bergstraße – das sind natürlich die beiden Burgen über der Stadt, von denen man herrlich den Blick über die Rheinebene schweifen lassen kann. Beide rustikal bewirtschaftet, beide nach kurzem Anstieg auch zu Fuß erreichbar.
Weinheim an der Bergstraße – das sind natürlich die Parks und Gärten, der europaweit einzigartige Exotenwald mit seinen märchenhaften Baumriesen und nach Süßigkeiten duftenden Sträuchern.
Weinheim an der Bergstraße – das sind auch viele historische Gebäude und Denkmäler, das Gerberbachviertel, dessen pittoreske Fachwerkhäuschen Geschichten aus längst vergangenen Zeiten raunen, in denen die Gerber im plätschernden Bach ihre Felle wuschen.
Neben diesen üppig vorhandenen touristischen Attraktionen, bietet Weinheim an der Bergstraße aber immer mehr auch ein mannigfaltiges Programm für kulturell, kulinarisch, geschichtlich oder einfach nur gesellig interessierte Gäste an. So gibt es zum Beispiel eine ganze Reihe von versiert vorbereiteten Führungen durch die Altstadt, die Burgruine Windeck, den Schlosspark mit seinem Heilkräutergarten und andere Sehenswürdigkeiten der mindestens 750 Jahre alten Stadt.
In einer Broschüre „Weinheim führt“ hat das Büro für Stadt- und Tourismusmarketing alle Angebote jetzt zusammengefasst. Die Besucher können sich durch historische Gaststätten führen lassen oder sogar von einem Nachtwächter durch die engen Gassen der Altstadt mit anschließendem „Nachwächterschmaus“ im historischen Gasthaus „Zum Diebsloch“.

Kaum ein Wochenende, an dem den Weinheimern für ihre Gäste nicht etwas Besonderes einfiele. Am „Pflänzeltag“ im April blüht die Stadt auf, wenn die Gärtner und Floristen ihre bunte Pracht vor die Geschäfte drapieren, am langen Wochenende um den Himmelfahrtstag bevölkern stets die Corpsstudenten aus ganz Deutschland den Marktplatz und prägen mit ihren bunten schillernden Uniformen das Bild. Es gibt verkaufslange Nächte und Aktionen.
Einfach immer da und immer nur schön ist der Wochenmarkt auf dem Marktplatz jeden Samstag. Bauern aus der Umgebung bieten Gemüse aus den eigenen Gärten an. Im Schlosspark blühen nicht nur die Pflanzen, im Juli und im August gedeiht dort die Kultur – manchmal sogar auf Weltniveau. Auf der Bühne unter den Burgen standen schon Stars wie der spanische Startenor José Carreras oder der irische Rockbarde Chris de Burgh. Außerdem veranstaltet das Städtische Kulturbüro einen eigenen Kultursommer, der so vielfältig ist wie die Stadt. Im Mittelpunkt ein langes Wochenende namens „TaT“. „Theater am Teich“ – der Name ist Programm. Denn drei Tage lang steht eine Bühne inmitten des pittoresken Schlossparkweihers. So etwas gibt es nur in Weinheim. Und noch viel mehr: Die Kerwe, das größte Altstadtfest der Bergstraße, im August. Im September der „Weinheimer Herbst“ mit Provence-Markt. Im Oktober die eine Weinmeile, eine Lifestyle-Messe am Waidsee, Weinheimer Weintage, ein Kreativ-Weihnachtsmarkt inmitten der Stadt, im Westen und in den Ortsteilen – die Zweiburgenstadt ist wie eine gute Ehe: Voller Spannung.  
       
Weitere Infos: 
Büro für Stadt- und Tourismusmarketing
Leiterin Maria Zimmermann
Hauptstraße 46
69469 Weinheim
 
Telefon 06201 - 87 44 50
E-Mail: tourismus@weinheim.de

Stadtverwaltung Weinheim
Wirtschaftsförderung
Jens Stuhrmann
Obertorstraße 9
69469 Weinheim
06201-82 550
wirtschaftsfoerderung@weinheim.de 

Stadtverwaltung Weinheim
Medien und Veranstaltungsmanagement

Roland Kern

Obertorstraße 9
69469 Weinheim
06201-82 390
r.kern@weinheim.de 

Link: https://www.youtube.com/watch?v=28AqtPa1N3M

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Weinheim - seine Sehenswürdigkeiten

Der Marktplatz. Das „Herz der Altstadt“ wurde in den 80er-Jahren in Terrassen angelegt, schick gepflastert und von Autos frei gehalten. Er wird nun im Stil einer italienischen Piazza von Bistros, Restaurants,Cafés und Geschäften in historischen Gebäuden gesäumt. Ein beliebter Treffpunkt für Weinheimer und Gäste.

Altes Rathaus. Markantes Gebäude am Marktplatz, gebaut in kurfürstlicher Zeit im 1560. Darin befindet sich der mit reicher Renaissancemalerei ausgestattete Bürgersaal. Davor steht der Marktbrunnen aus dem Jahre 1928 mit der Statue der Justitia, gegenüber der prächtige Fachwerkbau der Löwenapotheke (gebaut im 17. Jahrhundert).

St. Laurentiuskirche. Oberhalb des Marktplatzes liegt die prachtvolle katholische Laurentiuskirche. In ihrem Innern birgt sie zahlreiche Grabdenkmäler aus dem Mittelalter. Die Hoch- und Seitenaltäre stammen aus der Zeit um 1730.

Das Schloss. Das frühere Schloss ist seit 1938 Sitz der Stadtverwaltung. Der älteste Teil aus der Zeit um 1400 ist die Durchfahrt des Obertorturms. Nördlich befindet sich der Renaissance-Flügel des Kurpfälzischen Schlosses von 1537. Hier verbrachten Mitglieder der kurfürstlichen Familie wie Ottheinrich, Johann Wilhelm und seine Frau Anna Maria Luisa Medici sowie Elisabeth Auguste längere Zeit. Der neugotische Turm wurde erst 1868 von der Familie von Berckheim errichtet. Der südlich des Obertors gelegene barocke Schlossteil mit dem „Schloss-Restaurant“ im Erdgeschoss wurde 1725 durch die Familie Ullner von Dieburg errichtet.

Der Schlosspark. Der im Stil eines englischen Gartens angelegte Schlosspark ist für die einen Ort der Ruhe und Entspannung, für die anderen jedoch eine Insel exotischer Schönheit mit seltenen und teils sehr alten Gehölzen. Große Rhododendren und Eiben sowie Buchs, Stechpalmen, Esskastanien prägen das Bild des Schlossparks genauso wie weitläufige Rasenflächen. Hier steht auch die größte und vermutlich älteste Zeder Deutschlands (Pflanzjahr etwa 1720) im Kleinen Schlosspark, sowie zahlreiche andere uralte Bäume. Der Schlosspark ist ganzjährig kostenlos zugänglich.

Exotenwald. Ein sehr stadtnaher Erholungswald gleich hinter dem Schlosspark. Gut begehbare Wege laden zu Sport und Freizeit ein. Die Waldbesucher können einen exotisch anmutenden Wald bestaunen, der seit 1872 mit markanten und teilweise gewaltigen fremdländischen Laub- und Nadelbaumarten aufgezogen wurde. Heute sind rund 140 verschiedene Baumarten zu bewundern. Die rund 140 Jahre alten Mammutbäume zählen mit mehr als 55 Metern zu den höchsten Bäumen Europas. Es gibt auch Bäume, die nach Kakao und Gewürzen duften.

Blauer Hut. Der alte Wehrturm gegenüber des Schlosspark-Weihers gehört zu den ältesten Teilen der Stadtbefestigung aus der Zeit um 1250 bis 1300. Seinen Namen verdankt er der Farbe seines ehemaligen Schieferdaches. Der Turm diente früher als Gefängnis mit einem acht Meter tiefen Verließ.

Hexenturm. Am Rande des Gerberbachviertels steht der im 13. Jahrhundert erbaute Hexenturms. Der Name entstand erst im 19. Jahrhundert. Der Volksmund benutzte diesen Namen, obwohl nie bewiesen wurde, dass als „Hexen“ verurteilte Frauen darin eine Strafe zu verbüßen hatten.

Gerberbachviertel. Das Historische Viertel der im Mittelalter gewachsenen Stadt, die man heute als Altstadt bezeichnet. Es wirkt mit seinen winkligen Gassen, dem durchfließenden Gerberbach und alten Fachwerkhäusern sehr malerisch. Noch heute sind einige frühere Gerberhäuser und –werkstätten zu erkennen, allen voran der Büdinger Hof in der Judengasse, der früher unter anderem als Zunfthaus der Gerber diente. Das 1559 erbaute Kerwehaus in der Münzgasse ist Mittelpunkt der Weinheimer Kerwe. An der Ecke Münzgasse/Judengasse steht der frühere Adelshof „Rabenhauptscher Hof“.

Die Ulnersche Kapelle. Die Kapelle an der Treppe vom Marktplatz ins Gerberbachviertel ist eines der markantesten Sakralgebäude der Region. Es wurde 1350 dank einer Stiftung der Hildegund von Weinheim erbaut, später wurde ein Armen- und Altenspital angebaut. Vor Kurzem wurde das Gebäude insgesamt restauriert.

Museum der Stadt. Das Museum der Stadt Weinheim ist im Ehemaligen Deutschordenshaus am Amtshausplatz untergebracht. Es wurde 1710 erbaut. Das Museum bietet Informationen zur Stadtgeschichte aus allen Zeiten und Epochen sowie wechselnde Ausstellungen. Das Museum ist auch Info-Zentrum des UNESCO Geoparks Bergstraße-Odenwald.

Das Molitorsche Haus. Der ehemalige Adelshof oberhalb der Amtsgasse befand sich ebenfalls im Besitz der Familie Ulner von Dieburg. Das Fachwerk-Obergeschoss und der Giebel stammen aus dem Jahr 1344 und gelten als ältestes Fachwerk zwischen Rhein, Main und Neckar.

Das Kloster. Das mächtige Gebäude unterhalb des Schlosses und neben der Laurentiuskirche wurde bis 1802 als Karmeliterkloster geführt. Heute dient es als Katholisches Pfarrhaus.

Der Rote Turm. Der Turm stammt aus dem 14. Jahrhundert und war Teil der Stadtbefestigung. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts diente er als Gefängnisturm. Seinen Namen bekam der Turm von seinem früheren roten Ziegeldach. Seit einigen Jahren wird der Turm liebevoll ehrenamtlich restauriert.

Hermannshof. Prachtvoller Schau- und Sichtungsgarten mitten in der Stadt mit vielen seltenen Gehölzen und uralten Bäumen. Der Eintritt ist frei.

Die Burgen. Die beiden Wahrzeichen der Stadt haben eine gänzlich unterschiedliche Geschichte. Die Burgruine Windeck entstand nach dem Jahr 1100 als Schutzburg des Klosters Lorsch und wurde im 17. Jahrhundert zerstört. Die Burg befindet sich im Besitz der Stadt. Die Wachenburg wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts als Gedenkstätte von Studentencorps erbaut.

Die Peterskirche. Die neoromanische Kirche steht unweit der Stelle, an der einst im frühen Mittelalter das fränkische Dorf „Winenheim“ gegründet worden ist.

Die Alte Post. Das Fachwerk-Ensemble am Weschnitzufer war im 19. Jahrhundert Posthalterei mit Gasthaus. Dort soll auch Johann Wolfgang Goethe abgestiegen sein.

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