Karlsruhe/Heppenheim, November 2019. Im Gewerbegebiet Süd der Stadt Heppenheim entsteht die neue Firmenzentrale des Baumaschinenhändlers Wilhelm Schäfer. Auf dem Gelände an der Lisa-Meitner-Straße legte Geschäftsführer Frank Evers heute gemeinsam mit Vertretern der holländischen Verhoeven-Gruppe als Investor und weiteren Gästen den Grundstein für ein Gebäude mit Büros, Werkstatt sowie Logistikbereich. Bei Konzeption, Planung und Bau der neuen Arbeitswelt vertraut das Unternehmen auf Vollack, den Spezialisten für methodische Gebäudekonzeption aus Karlsruhe.

Heppenheim, Mannheim und zurück – mit der Wahl des Standorts für ihre neue Zentrale hat sich die Firma Wilhelm Schäfer gleichzeitig für den Umzug von Mannheim nach Heppenheim entschieden. Das 1947 gegründete Handelsunternehmen für Baumaschinen hatte mehr als 50 Jahre seinen Hauptsitz in der südhessischen Stadt, bevor es Ende der 1990er-Jahre nach Mannheim-Sandhofen zog. Heute sind Büros und Lager an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen und entsprechen nicht mehr den funktionalen Abläufen im Unternehmen. „In unserem neuen Gebäude in Heppenheim wollen wir moderne, kommunikative Arbeitswelten realisieren, die effiziente Prozesse ermöglichen und gleichzeitig gute Voraussetzungen für weiteres Wachstum bieten“, sagte Frank Evers, Geschäftsführer von Wilhelm Schäfer, bei der Grundsteinlegung.

Gebäudekonzept aus drei Teilen
Die Experten für methodische Gebäudekonzeption von Vollack analysierten in den vergangenen Monaten die Arbeitsabläufe bei Wilhelm Schäfer, um die neue Arbeitswelt zu entwickeln. Das Konzept für Büro, Werkstatt und Logistikbereich mit einer Gesamtfläche von zirka 12.000 Quadratmetern ist das Ergebnis der sogenannten Phase NULL® mit dem Bauherrn. Claudius Uiker, Partner bei Vollack, erläutert: „Drei Bau- beziehungsweise Funktionsteile bilden die maßgeschneiderte Gebäudelösung für unseren Kunden. Dazu gehört ein zweigeschossiger Bürokomplex in Massivbauweise, an dem ein eingeschossiger Stahlbau mit Ausstellungsflächen, Schulungsräumen und einer Cafeteria angedockt sein wird. Zudem werden Funktionsbereiche, wie Werkstatt und Logistik, realisiert. Jeder Funktionsteil kann später baulich erweitert werden – eine gute, flexible Ausgangsbasis für die zukünftige Expansion.“ Der Außenbereich ist unter anderem für Parkplätze und Fahrradstellplätze vorgesehen und soll Raum für eine Testfläche von Baumaschinen bieten.

Nachhaltige Lösungen geplant
Beim Bau der neuen Unternehmenszentrale legt Wilhelm Schäfer Wert auf umweltfreundliche Lösungen. Die Experten von Vollack haben für den Neubau unter anderem Wärmepumpen für nachhaltiges Heizen, eine Photovoltaikanlage und eine Begrünung der Dachflächen vorgesehen. Darüber hinaus wird eine großzügige Grünanlage den Neubau umgeben. Die moderne Arbeitswelt für derzeit rund 70 Mitarbeiter bei Wilhelm Schäfer soll bis Ende 2020 fertiggestellt werden.

Wilhelm Schäfer
Die Wilhelm Schäfer GmbH als Generalimporteur für Deutschland, Polen, Bulgarien, Lettland und Litauen beliefert über 100 Händler mit Baumaschinen und Ersatzteilen des japanischen Kompaktbagger- Herstellers Takeuchi. Die Baumaschinen werden im Werk in Mannheim gemäß der von den Kunden gewünschten Spezifikationen aufgebaut und an das Händlernetzwerk ausgeliefert. Ebenso erfolgt von Mannheim aus der Versand von Ersatzteilen und die technische Unterstützung mit mobilen Service-Teams. Das 1947 in Heppenheim gegründete Unternehmen beschäftigt derzeit rund 70 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Umsatz über 100 Millionen Euro.