Baum blockiert die L596 zwischen Heiligkreuz und Rittenweier
[RM] Zwischen Heiligkreuz und Rittenweier ging am Freitagnachmittag nichts mehr. Ein großer Baum war aus unbekannter Ursache umgestürzt, in die Baumkrone eines weiteren Baums geflogen und dann auf der L596 liegen geblieben. Die Fahrbahn war dadurch zwischen 14:30 Uhr und 17:30 blockiert. Die Abteilung Rippenweier rückte zur Einsatzstelle mit Kettensägen aus um den großen Baum zu zersägen. Da auch die Leitplanke beschädigt wurde, wurde die Straßenmeisterei zur Einsatzstelle nachgefordert. Die Polizei sicherte die Einsatzstelle und leitet Pkw´s über Heiligkreuz nach Rippenweier um. Da die Baumkrone des noch stehenden Baums so schwer beschädigt war und teilweise große Äste herunterhingen, musste auch dieser gefällt werden. Die Straßenmeister unterstützte die Aufräumarbeiten mit einem Radlader. Gegen 17:30 Uhr konnte die Polizei die Straße für den Verkehr wieder frei geben.

Tierrettung in der Talstraße

Die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen rückte am späten Freitagabend zu einer Tierrettung in die Talstraße aus. Die Besitzerin einer Katze machte sich sorgen, nachdem der Vierbeiner auf einem Baum in 8 Meter Höhe saß und keine Anstalten machte wieder herunterzukommen. Vor Ort stellte sich heraus, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehr in dem unwegsamen Gelände keine Möglichkeit hatten eine tragbare Leiter zu stellen. Daher wurde mit mehreren alternativen Maßnahmen versucht, die Katze zum herunterkommen zu animieren und ihr unterstützend Hilfestellung für den sicheren Rückweg zu geben. Nachdem die Maßnahmen keinen Erfolg zeigten, musste der Einsatz zunächst abgebrochen werden. Am Samstagmorgen gelang es der Katze dann doch noch, sich selbstständig wieder vom Baum zu bringen.

Wasserrohrbruch in der Sommergasse

Am Samstagmorgen alarmierte die Leitstelle Rhein Neckar die Abteilung Lützelsachsen- Hohensachsen zu einem Wasserschaden in die Sommergasse. Dort quoll Wasser zwischen der Fahrbahn und dem Gehweg hervor. Die umliegenden Häuser wurden auf Wassereintritt kontrolliert. Nachdem hier nichts festgestellt werden konnte, musste die Feuerwehr nicht tätig werden. Die Einsatzstelle wurde an die Stadtwerke Weinheim übergeben, die sich um den Schaden kümmerten.

Medizinische Notfälle in Oberflockenbach und Weinheim

Die Helfer vor Ort Einheit der Abteilung Oberflockenbach musste im Ortsteil zu einem medizinischen Notfall ausrücken. Die Feuerwehrsanitäter übernahmen bei dem internistischen Notfall die Erstversorgung bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Der Patient kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus.

Auch in Weinheim mussten die Feuerwehrsanitäter der Abteilung Stadt ausrücken. In der Weststadt benötige eine Person auch medizinische Hilfe. Die Helfer vor Ort Einheit überbrückte auch hier mit medizinischen Erstmaßnahmen die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Zwei parallele Brandmeldealarme in Gemeinschaftsunterkünften

Am Sonntagmorgen liefen fast zeitgleich zwei Brandmeldealarme kurz nach 7 Uhr ein. Zunächst wurde die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen mit der Abteilung Stadt zu einem Feueralarm in die Gemeinschaftsunterkunft Eisleber Straße gerufen. Parallel dazu lief ein weiterer Feueralarm in der Gemeinschaftsunterkunft Freiburger Straße ein. Die Abteilung Lützelsachsen-Hohensachsen rückte mit der Drehleiter der Abteilung Stadt in die Ofling zur Eisleber Straße aus. Im ersten Obergeschoss war Brandgeruch wahrnehmbar. Ein Trupp unter Atemschutz erkundet den betroffenen Bereich. Es stellte sich heraus, das Essen in einem Backofen verbrannt war. Die Einsatzstelle wurde gelüftet und die Anlage zurückgestellt.

Während in der Ofling erkundet wurde, war auch die Abteilung Stadt mit zwei Löschfahrzeugen und der neuen Drehleiter in die Freiburger Straße auf Erkundung. Auch hier hatten die Rauchmelder im Küchenbereich ausgelöst. Trotz der akustischen Warneinrichtungen war das Gebäude wieder nicht geräumt. Auch die Aufforderung des Sicherheitsdienstes, das Gebäude zu räumen, wurde nicht ernst genommen. Glücklicherweise stellte der erste Angriffstrupp unter Atemschutz mit Kleinlöschgerät fest, dass es sich um kein Schadensfeuer handelte. Auch hier konnte Essen im Backofen als Auslöseursache festgestellt werden. Die Feuerwehr stellte die Anlage zurück und konnte die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Das Sicherheitspersonal der Einrichtung wurden wiederholt aufgefordert, im Interesse der Bewohner die dringend notwendige vorbeugende Brandschutzaufklärung sicherzustellen. Damit können Fehlalarme im Interesse der ehrenamtlichen Einsatzkräfte verhindert werden und sich die Bewohner im Brandfall richtig und sicher verhalten. Zusätzlich können durch gezielte Aufklärungsarbeit auch Kosten für den Betreiber vermieden und Kapazitäten bei Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr für weitere Einsätze freigehalten werden. Das solche Kampagnen durchaus hilfreich sein können, zeigen die städtischen Einrichtungen. Hier wurde gemeinsam mit den ehrenamtlichen Helfern solche Schulungen an allen Standorten organisiert. Fehlalarm sind sehr selten.

Foto Einsatz Rippenweier: Sven Weygoldt / Text: Ralf Mittelbach