Mit symbolischem Spatenstich beginnt der Ausbau des westlichen Teilabschnitts

Mit einem symbolischen Spatenstich gaben heute der Regionale Bevollmächtigte von Hessen Mobil, Andreas Moritz, gemeinsam mit dem
Landrat des Kreises Bergstraße, Christian Engelhardt, und der Bürgermeisterin der Stadt Bürstadt, Barbara Schader, den Startschuss für den vierstreifigen Ausbau der südlichen Richtungsfahrbahn an der Ortsumgehung Bürstadt.

"Mit dem heutigen Spatenstich wird aus einem verkehrstechnischen Nadelöhr in absehbarer Zukunft ein reibungslos funktionierender Verkehrsstrom. Daher freue ich mich heute besonders, bei diesem Ereignis dabei zu sein" erklärte Landrat Christian Engelhardt im Rahmen seiner Ansprache und Andreas Moritz ergänzte: "Die Bundesstraße B 47 zwischen Worms und Bensheim hat als Verbindung zwischen den östlich verlaufenden Autobahnen A 5 und A 67, sowie der westlich verlaufenden A 61 überregionale Bedeutung. Der vierstreifige Ausbau der Strecke dient der Bündelung dieser Ost-West-Verkehre. Ich freue mich, dass wir mit dem Ausbau der Ortsumgehung Bürstadt nun den ersten Schritt zum Lückenschluss zwischen Lorsch und der Rheinbrücke gehen." Auf der Ortsumgehung Bürstadt verkehren derzeit bis zu 18400 Kraftfahrzeuge täglich, bis 2025 soll diese Zahl laut Verkehrsprognosen auf 25400 Fahrzeuge am Tag ansteigen. Mit rund 12 % ist dabei der Anteil des Schwerverkehrs besonders hoch. Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und durch fehlende Sichtweiten beim Überholen von LKWs entstehen hier zudem in Spitzenzeiten Staus und stockender Verkehr. "Wir hoffen, dass alle Autofahrer und Verkehrsteilnehmer mit dem vierstreifigen Ausbau eine deutliche Verbesserung der Verkehrsqualität und Verkehrssicherheit auf dieser Strecke erfahren." betonte auch Bürstadts Bürgermeisterin Barbara Schader.

Im Zuge der Maßnahme wird der Westabschnitt der derzeit zweistreifigen Ortsumgehung der B 47 bei Bürstadt zwischen Rosengarten und der Brücke über die Riedbahn auf einer Länge von 2,6 Kilometern vierstreifig ausgebaut. "Wir haben im Zuge der Ortsumgehung Bürstadt mehrere Bauwerke, von denen bis auf die Unterführung der B 44 bereits alle für den vierstreifigen Ausbau hergestellt wurden. Heute beginnen wir mit dem noch fehlenden Brückenbauwerk. Parallel dazu wird mit dem Neubau der zweiten Fahrbahn zwischen Rosengarten und dem Anschluss der B 44 an die B 47 angefangen" erklärte Andreas Moritz und führte weiter aus: "Das neue Bauwerk wird sich optisch am Bestandsbauwerk orientieren, so dass das Gesamterscheinungsbild der Brücke im Wesentlichen erhalten bleibt." Die Arbeiten zur Erstellung des Neubaus beginnen dabei neben der Fahrbahn, so dass zunächst keine spürbaren Verkehrseinschränkungen zu erwarten sind. Mit der Fertigstellung des westlichen Teilabschnittes der Ortsumgehung von Bürstadt ist im August 2020 zu rechnen. Die Kosten belaufen sich auf rund 8 Mio €. Kostenträger der Maßnahme ist die Bundesrepublik Deutschland.