Gießen. Insgesamt 5466 Mal hoben die Rettungs- und ein Intensivtransporthubschrauber im vergangenen Jahr in Hessen ab, um eine schnelle Notfallversorgung nach Unfällen oder akuten Erkrankungen zu gewährleisten. Damit ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang der Einsatzzahlen um ca. 1% zu verzeichnen. Dies geht aus einer Statistik des Regierungspräsidiums (RP) Gießen, das für die Durchführung der Luftrettung hessenweit verantwortlich ist, hervor. Von den Luftrettungszentren in Kassel, Frankfurt, Fulda und Gießen aus flogen die „Retter aus der Luft“ durchschnittlich insgesamt 15 Einsätze pro Tag.

„Die Leistungsfähigkeit des hessischen Luftrettungswesens kann sich sehen lassen“, unterstrich Regierungspräsident Dr. Christoph Ullrich. Insbesondere in ländlichen Gebieten seien die mit Notarzt, Rettungsassistent und medizinischer Ausrüstung bestückten Hubschrauber nicht mehr wegzudenken. Sie garantierten sofortige Hilfe und könnten daneben auch beim Patiententransport über längere Strecken eingesetzt werden.

Bei den Einsätzen der Rettungshubschrauber standen unverändert die traumatologischen und internistischen Ursachen im Vordergrund.

Erfreulich sei, so Ullrich, dass die Fehleinsätze im vergangenen Jahr um rund 15 % auf 422 abgenommen haben.

Foto RP Gießen