Vogelschutz im Kreis Bergstraße

Kreis Bergstraße (kb). Wie ist die Zukunft des Vogelschutzes im Kreis Bergstraße? Darüber sprach Kreisbeigeordneter Karsten Krug mit dem Kreisbeauftragten für Vogelschutz, Stephan Schäfer.

Für den Vogelschutzbeauftragten steht die Einrichtung großflächiger, kreisübergreifender Zonen für den Schwarzstorch, in denen dessen Lebensraum frei von negativen Beeinflussungen ist, weit oben auf der Wunschliste. Eine weitere Herausforderung sieht Schäfer auch in der Versorgung von verletzten Greifvögeln: Vor einigen Jahren gab es in Reichenbach noch eine Auffangstation für verletzte oder bedürftige Greifvögel, diese wurde jedoch geschlossen. Es sei daher aktuell schwierig, verletzte Tiere unterzubringen und zu versorgen. Eine geeignete Alternative könnte die Einrichtung einer Auffangstation im Vogelpark Lorsch darstellen.

Aus Sicht von Karsten Krug sind dies gute Projekte. Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete informierte über seine Planungen der Ausrichtung einer Biodiversitätskonferenz im Kreis auszurichten. Diese soll am 25. Januar 2020 in Mörlenbach stattfinden und den vielen engagierten Vertreterinnen und Vertretern aus dem Umwelt- und Naturschutz eine Plattform bieten, um, gemeinsam Themen, wie zum Beispiel großflächige Flächensicherungen, zu diskutieren und gemeinsam mit der unteren Naturschutzbehörde zu entwickeln.

Weitere Themen der Zusammenkunft waren die Einrichtung eines Landschaftspflegeverbandes sowie die Flächen der Sandgruben am Höllberg, die vor einem weiteren Ausbau der landwirtschaftlichen Nutzung geschützt werden sollen.

Bildunterschrift: Der hauptamtliche Kreisbeigeordneter Karsten Krug sprach mit dem Kreisbeauftragten für Vogelschutz, Stephan Schäfer, darüber, wie sich der Vogelschutz im Kreis in Zukunft weiterentwickeln könnte.