Mit der Steinbacher Steuerberatungsgesellschaft AG, Bergstraße, erhält die Stiftung UNESCO Wellkulturerbe Kloster Lorsch einen weiteren Stifter. Der aus Zell stammenden Vorstand Willi Steinbacher und seine Tochter Christine Werner, Vorsitzende des Vorstandes der Bensheimer Gesellschaft freuen sich, wenn sie mit ihrer Gesellschaft etwas zur Würdigung und Unterstützung des lokalen Weltkulturdenkmals beitragen können. Sie reihen sich damit ein in eine lange Reihe von Stiftern, deren Tradition bis in die Karolingerzeit zurückgeht. Zweck der Stiftung ist die Förderung von im Zusammenhang mit der UNESCO-Welterbestätte Kloster Lorsch und alle zur Geschichte und dem Raum des Klosters bzw. der Reichsabtei Lorsch gehörenden kulturhistorischen Stätten stehenden Maßnahmen und Projekten sowie von Aktivitäten, die die europäische Bedeutung dieser Welterbestätte und ihrer kulturellen Aspekte unterstreichen

Die Geschichte des Klosters Lorsch beginnt mit der Stiftung durch den Grafen Cancor und seine Mutter im Jahr 764. In den folgenden Jahren erhielt die Benediktinerabtei über 3800 Stiftungen und wurde so reich beschenkt wie kaum ein anderes mittelalterliches Kloster. Die Schenkungen, die der Lorscher Codex verzeichnet, reichen vom kleinen Weinberg bis zu ganzen Marken und Regionen. Unter den Stiftern finden wir Menschen aus vielen Bevölkerungsgruppen, von den Bewohnern der umliegenden Siedlungen bis zu bedeutenden Adelsfamilien und Königen, darunter auch Karl der Große.

Diese Tradition setzt die Stiftung „UNESCO-Weltkulturerbe Kloster Lorsch“ fort. Ihre Mitglieder reihen sich ein in die große Zahl der Lorscher Stifter und stehen damit in einer Traditionslinie, die bis zu dem Grafen Cancor zurückreicht.
Heute wie damals ist die Liste der Stifter vielfältig. Von lokalen Unternehmen wie GGEW, der Volksbank Südhessen, Dr. Reckeweg, Tyco, Wohnbau Bergstraße, EVS (Firma Gerhard Jakobi), Dr. Beier & Partner, Löffelholz Herrenmoden, Back- und Brauhaus Drayß bis zu vielen Familien und Einzelpersonen reicht die Palette.
Bekanntlich darf das gestiftete Kapital nicht angegriffen werden und bleibt erhalten. Die Stiftung kann nur die Kapitalerträge verwenden. Der Stifter wird in einem Stiftungsbuch geführt und von der Stiftung genannt. Sowohl der Name des Stifters als auch das Stiftungskapital bleiben damit in der „auf ewig“ ausgelegten Stiftung bestehen, der Stifter „verewigt“ sich sozusagen. Jede Person oder Unternehmung kann ab einer Zustiftung von Euro 1000 Stifter werden. Informationen unter www.stiftung-kloster-lorsch.org.