Trotz Besucherstopp Kontakt zu den Patienten

Es ist eine traurige Vorstellung, wenn Menschen den Jahreswechsel in der Klinik verbringen müssen. Noch trauriger ist die Vorstellung, dass in dieser Zeit keine Besuche möglich sind.

Mitarbeitende der GRN-Klinik Weinheim haben sich überlegt, wie diese Kontaktbeschränkung für die Patienten erleichtert werden kann. So entstand durch das Klinische Ethikkomitee und die Klinikseelsorge das Projekt der Videotelefonie. Die Initiatoren hoffen, dass die Patienten mit diesem Service die Möglichkeit haben, mit ihren Angehörigen auch in diesen schwierigen Zeiten in Kontakt zu bleiben und sich nicht so einsam zu fühlen. Klinikleiter Markus Kieser hat diese Idee sofort unterstützt.

Wie funktioniert die Video-Telefonie? Die GRN-Klinik stellt ein Tablet zur Verfügung, mit dem Patienten Videogespräche mit ihren Angehörigen führen können. Unter der Telefonnummer: 06201-89-4582 können sowohl Patienten als auch Angehörige Termine vereinbaren. Zum geplanten Zeitpunkt kommt ein Mitarbeiter mit dem Tablet ins Patientenzimmer und stellt eine Videoverbindung her. Es braucht dafür vonseiten der Angehörigen ein Smartphone, PC oder Tablet, auf dem die App Teamviewer Meeting heruntergeladen wurde. Alles weitere erfahren Sie beim Anruf an obige Telefonnummer oder finden Sie auf der Homepage der GRN-Klinik. Selbstverständlich wird dabei auf die aktuellen Bestimmungen des Datenschutzes und der Hygieneverordnung geachtet.

Dieses Projekt soll vorläufig fest in den Klinikalltag integriert werden. So haben die Ausbildungskoordinatorinnen schon zugesichert, FSJler des Hauses für diesen Dienst zu Verfügung zu stellen, sobald diese wieder in die Klinik dürfen.

Informationen, wie Angehörige und Patienten Kontakt miteinander aufnehmen können, finden Sie auf der GRN-Website: https://www.grn.de/weinheim/klinik/downloads

Bildunterschrift: 20-12-Video-Telefonie GRN-Klinik Weinheim: Klinikseelsorgerin Monika Paschke-Koller (r.) erklärt Stationsleitung Elke Jäger, wie das Tablet am Patientenbett funktioniert. Foto: GRN