Über 1.000 Verbesserungsvorschläge von Bürgern des Kreises eingegangen / Experten starten Rad-Befahrung an der Bergstraße

Kreis Bergstraße (kb). Der Kreis Bergstraße wird sein Radwege-Netz optimieren und sein Radverkehrskonzept an die heutigen Bedürfnisse und Anforderungen der Bevölkerung anpassen. Die Bergsträßer Bevölkerung war daher aufgerufen, sich über eine Online-Plattform an der Fortschreibung des Radverkehrskonzepts zu beteiligen und Wünsche und Anregungen zur Optimierung des Streckennetzes einzubringen. Diese Möglichkeit haben 592 Teilnehmerinnen und Teilnehmer genutzt, die insgesamt 1030 Meldungen eingebracht haben. Unter http://www.radforum-bergstrasse.de können Interessierte eine Zusammenfassung der eingegangenen Meldungen einsehen. „Die hohe Bürgerbeteiligung ist ein absolut fantastisches Ergebnis“, betont Landrat Christian Engelhardt. „Ich bin sehr dankbar, dass sich so viele Bergsträßerinnen und Bergsträßer aus allen Teilregionen beteiligt haben. Das gibt uns die Chance, kreisweit im Sinne der Bürgerinnen und Bürger die Radwegeführung und die Qualität der Radwege zu verbessern und die Nahmobilität zu stärken.“

Bereits kurz nach Abschluss der Bürgerbeteiligung kam auch die Steuerungsgruppe des Projektes, die sich aus Interessenvertretern, Fachverwaltungen, Hessen-Mobil und dem ehrenamtlichen Radverkehrsbeauftragten des Kreises Bergstraße zusammensetzt, zu einem ersten Treffen zusammen. Hier wurde nicht nur fach- und sachkundig über die Eingaben der Bürgerinnen und Bürger diskutiert, sondern es wurden auch die grundsätzlichen Zielsetzungen sowie die weiteren Meilensteine des Bergsträßer Radverkehrskonzeptes festgelegt.

Einer dieser Meilensteine ist die Befahrung des aktuellen Radverkehrsnetzes durch das vom Kreis Bergstraße beauftragte Planungsbüro Radverkehrskonzept (RV-K) aus Frankfurt, die bereits im März startete. Diese Befahrung hat im Ried begonnen und wird voraussichtlich bis Juni für das gesamte Kreisgebiet abgeschlossen sein. Hierbei werden wesentlichen Parameter der Radwege und der Verbindungen sowie Netzlücken aufgenommen. Die von den Radweg-Experten gemachten Befahrungseindrücke werden zudem mit den von den Bürgerinnen und Bürger gemeldeten Bedarfen und Mängeln abgeglichen. Dies alles fließt dann in die Entwicklung konkreter Maßnahmen ein, die zur Optimierung des Streckennetzes beitragen und die bis zum September vorliegen sollen.