Hilfspakete können noch bis 15. Dezember abgegeben werden

Metropolregion  Weihnachten steht vor der Tür und damit geht auch der Johanniter-Weihnachtstrucker in den Endspurt. Rund 150 Päckchen wurden bereits bei den Johannitern in der Metropolregion für die Aktion abgegeben. Viele weitere werden im Laufe der Woche von den ehrenamtlichen Helfern direkt bei den Spendern eingesammelt. Wer sich noch mit einem Hilfspaket beteiligen möchte, kann dieses bis 15. Dezember in den Dienststellen der Johanniter in Mannheim, Viernheim und Ludwigshafen sowie in den Johanniter-Seniorenhäusern in Ladenburg und Ilvesheim abgeben.

Während manche Institutionen, wie zum Beispiel die DHBW Mannheim, seit mehreren Jahren die 1994 in Bayern ins Leben gerufene humanitäre Aktion unterstützen, sind viele Schulen, Kindergärten oder auch Firmen in der Metropolregion zum ersten Mal dabei. „Wenn an einer Stelle besonders viele Päckchen zusammenkommen, werden diese direkt von unseren Fahrern abgeholt“, erklärt Kai Jugenheimer, der die Aktion bei den Johannitern in Viernheim koordiniert. „Das ist immer ein richtiges kleines Event, bei dem alle gern mit anpacken und zusammenhelfen.“

So konnten beispielsweise die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Arche Noah in Viernheim die ehrenamtlichen Helfer der Johanniter bei sich begrüßen und halfen tatkräftig beim Beladen des LKW mit. „Bei Gelegenheiten wie diesen bekommen immer wieder positive Rückmeldungen seitens der Initiatoren“, sagt Jugenheimer. „Die Leute schätzen es sehr, dass sie genau wissen, wo die gespendeten Pakete hinkommen und dass alle auch wirklich genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden. Unsere langjährigen, zuverlässigen Partnerorganisationen in den Zielregionen sind bestens vertraut mit den örtlichen Gegebenheiten und der Bevölkerung und sie achten sehr genau darauf, dass wirklich diejenigen die Hilfe bekommen, die sie benötigen.“

Die Pakete werden vom 26. Dezember bis Neujahr in vier LKW-Konvois von ehrenamtlichen Fahrern und zahlreichen haupt- und ehrenamtlichen Johannitern in die Zielländer Albanien, Bosnien-Herzegowina und Rumänien gebracht. Dort werden sie mit Hilfe der örtlichen Partner in Schulen, Kinder-, Senioren- und Behinderteneinrichtungen direkt an sozial schwache und kinderreiche Familien, Waisen, Kindergarten- und Schulkinder, Senioren, Menschen mit Behinderung, Opfer von Blutrache, Besucher von Armenküchen oder Bewohner einiger Roma-Siedlungen verteilt.

„Damit die LKWs am Zoll keine Probleme bekommen und die Menschen möglichst gleichwertige Pakete erhalten, ist es wichtig, sich beim Packen genau an folgende Liste zu halten“, bittet Wilhelm Salch, Regionalvorstand der Johanniter aus Mannheim: 1 Geschenk für Kinder (Malbuch oder -block, Malstifte), 3 kg Zucker, 3 kg Mehl, 1 kg Reis, 1 kg Nudeln, 1 Liter Speiseöl in Plastikflaschen, 3 Packungen Multivitamin-Brausetabletten, 3 Packungen Kekse, 5 Tafeln Schokolade, 500 g Kakaogetränkepulver, 2 Duschgel, 1 Handcreme, 2 Zahnbürsten und 2 Tuben Zahnpasta. Wer möchte, kann gerne einen Weihnachtsgruß an die Empfänger beilegen. „Um die lange Fahrt unversehrt zu überstehen, sollten die Artikel in einen möglichst stabilen Karton von geeigneter Größe gepackt werden. Dieser darf gerne hübsch bemalt werden, dann ist die Freude noch ein bisschen größer“, ergänzt Salch.

Nicht nur mit Päckchen, auch mit Spenden kann man den Weihnachtstruckern unter die Arme greifen und den Transport der Pakete und die Koordination des Projektes unterstützen – über die Internetseite der Aktion, an den jeweiligen Abgabestellen oder direkt über folgendes Konto: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.; IBAN: DE89 3702 0500 0004 3030 02; BIC: BFSWDE33XXX; Stichwort: Weihnachtstrucker.
Weitere Spendenmöglichkeiten sowie Informationen zur nächstgelegenen Sammelstelle gibt es im Internet unter www.johanniter.de/weihnachtstrucker.