Die Einsatzmannschaften der DLRG und des DRK üben regelmäßig für den Ernstfall: mindestens einmal pro Woche wird am Übungsabend der DLRG verschiedene Techniken und Vorfälle geübt, damit im Ernstfall alles sitzt.

Dazu gehört natürlich auch die Zusammenarbeit mit anderen Organisationen: Sowohl DLRG als auch DRK stellen im Freibad der Biedensand-Bäder Lampertheim eine Wachmannschaft, die Erste-Hilfe leistet und am Wochenende den Badesee überwacht.
Am letzten Dienstag übten die Lampertheimer Ortsverbände des DRK und der DLRG unter Leitung von Elke Höpfl verschiedenste Transportmöglichkeiten.

Ein typischer Fall für Zusammenarbeit ist hier die Rettung eines Ertrinkenden, welcher am Seeufer dann betreut und an den Rettungsdienst übergeben wird. „Dies ist eine Standardsituation für unsere Seewache, welche im Ernstfall ohne Nachzudenken sitzen muss“ bestätigt Thomas Hanselmann, Einsatzleiter der DLRG Lampertheim. Dieser Fall wurde anlässlich des Übungsabends geübt: Nachdem im See die Rettungsgriffe und das Abschleppen geübt wurde, waren anschließend verschiedene Trage- und Hebetechniken dran. Dabei wurde darauf geachtet, dass jede Organisation lernt wie das Material der anderen benutzt wird. Auch hier gilt: im Einsatzfall kann man nicht wählerisch sein. Wie wichtig es ist, regelmäßig zu üben, bestätigt auch Matthias Reinhardt, stellvertretender Einsatzleiter der DLRG: „In den letzten zwei Wochen hatten wir drei Alarmierungen zu Notfällen im Rhein. Wir können es nur wiederholen: Der Rhein ist auch bei Niedrigwasser gefährlich, das Schwimmbad oder unser Badesee sind überwacht, weniger gefährlich und Hilfe ist schneller da.“ Alle Einsatzkräfte leisten diese Aufgabe ehrenamtlich. Daher freuen sich sowohl DLRG und DRK freuen sich über jeden Interessierten, der gerne bereit ist mitzuhelfen. Interessierte können sich beim Leiter Einsatz DLRG, Thomas Hanselmann, informieren.

Bildunterschrift: Sicherung eines Patienten für den Transport auf der Trage nach Umlagerung mittels Schaufeltrage. Foto DLRG.