Im Sommer vergangenen Jahres rief die Stadt Heppenheim zu einem Ideenwettbewerb zur Verschönerung des Europaplatzes auf. Gesucht wurden kreative Ideen zur Neugestaltung des Randbereiches. Insgesamt acht interessante Wettbewerbsbeiträge wurden bei der Stadtverwaltung eingereicht, die der Magistrat auswertete und sich auf einen Sieger einigte. Dieser konnte nun seinen Entwurf vorstellen und das Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro in Empfang nehmen.

Unter den eingereichten Beiträgen, befanden sich kreative und facettenreiche Ideen. Sie reichten von einfachen Verschönerungselementen und Pflanzkübeln bis hin zur Errichtung einer Pumptrack-Anlage oder einer Kletterwand. Alle Beiträge wurden in einer Bewertungsmatrix zusammengefasst und vom Magistrat anhand von sechs Kriterien bewertet: gestalterische Qualität, Umsetzbarkeit, Kosten, Umgang mit vorhandenem Bestand, Innovation und Anziehungspunkte/Erlebbarkeit.

Die Jury entschied sich für den Entwurf von Marcel Tröger. Der junge Berliner befindet sich seit Oktober 2016 in seinem Masterstudium für „Urban Design“ an der Technischen Universität Berlin und darf sich jetzt auf sein Preisgeld in Höhe von 2.000€ freuen.

In seinem Wettbewerbsbeitrag gibt Herr Tröger dem Europaplatz durch zahlreiche Baumsetzungen einen klaren Rahmen. Die Ausgestaltung dieses „Rahmens“ gliedert er wiederum in mehrere Teilbereiche, die durch verschiedene Highlights aufgewertet werden sollen. Zur westlichen Seite belässt Herr Tröger die Planung eher naturnah. Er etabliert hier einen waldartigen Hain, der über einen Steg begeh-und erlebbar gemacht wird. Als Akzent schlägt er an verschiedenen Stellen „Abenteuerspielgeräte“ für Kinder vor. Im südlichen Teilbereich ist an einer Stelle des Lärmschutzwalls die Errichtung einer „Aussichtsplattform“ angedacht. Entlang des südlichen Teils, ist die Platzierung verschiedener Sport- und Spielgeräte geplant. Am östlichen Ende (in Richtung Stadtmitte), soll ein Wasserspiel die Blicke der Besucher auf sich ziehen. Die nördliche Seite soll durch die Anpflanzung von Zierkirschen zu einer Promenade etabliert werden. Diese bietet zudem Raum für Bänke und temporäre Kunst.

Ob und in welchem Umfang die verschiedenen Ansätze von Herrn Tröger künftig umgesetzt werden können, wird verwaltungsintern geprüft.