Heppenheim. Welche Auswirkungen haben die Erhöhungen der Pflegesätze für das AGAPLESION Haus Johannes auf die Belegungszahlen gehabt, wollte der Bergsträßer Bundestagsabgeordnete Dr. Michael Meister von Bernhard Pammer, dem kaufmännischen Geschäftsführer des Trägers wissen. Pammer erklärte, dass es in der Vergangenheit im Haus Johannes eine längerfristige Unterdeckung der Kosten gegeben habe. Vereinfacht gesagt habe es daher nur die Möglichkeit gegeben, Leistungen drastisch zu reduzieren oder die Kosten bei gleichbleibend hoher Qualität zu erhöhen, was zu Lasten der Bewohner des Hauses gegangen wäre. Man habe sich daher entschlossen, die Pflegesätze zu erhöhen. Obwohl man die betroffenen Bewohner und Angehörige ein halbes Jahr zuvor informiert hatte, hat die Erhöhung dann aber doch hohe Wellen geschlagen. Pammer habe durchaus Verständnis für die Reaktionen, hat letztendlich aber auch keine Alternative gesehen, die Qualität der Pflege, die allseits gelobt wird, anders zu erhalten.

Die Leiterin des Hauses, Frau Ute Büchler, erklärte, dass derzeit die Pflegeinrichtung zu 98% belegt sei. Auch die neue gerontologische Abteilung sei gut belegt, da derzeit lediglich 3 der 23 Plätze frei seien. Dies zeige, dass die Qualität der Pflege immer noch wichtigstes Kriterium für die Wahl ihres Hauses sei. Hinzu komme, dass die Pflegerinnen und Pfleger höchst motiviert seien und sich sehr engagieren. Auch dies trage zum guten Ruf des Hauses bei. Auch bei den regelmäßigen Prüfungen des Hauses Johannes durch den MDK oder die Heimaufsicht habe es keine Beanstandungen gegeben wie Manuel Unger, Pflegedienstleiter, erklärte. Bei einem Rundgang durch das Haus konnte sich Dr. Meister auch von der guten Ausstattung des Hauses überzeugen. Büchler lobte hierbei auch den Eigentümer der Immobilie, der regelmäßig in Sanierungen oder An- oder Umbauten investiere. Daher sei die bauliche Substanz immer auf dem neuesten Stand.

Abschließend bedankte sich Pammer für das Interesse des Bundestagsabgeordneten und freute sich über dessen Angebot weiterhin Kontakt zu halten.

Auf dem Bild sind von links nach rechts: Manuel Unger, Ute Büchler, Dr. Michael Meister und Bernhard Pammer.