Bekanntmachungen und Informationen aus Lorsch, Lindenfels, Heppenheim und Bensheim

 

Lorsch: Anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels weist der Magistrat wiederum auf den § 23 der Ersten Verordnung zu Sprengstoffgesetz (1. SprengV) hin. Dieser verbietet das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altenheimen sowie Häusern mit Reet-Dächern und Fachwerkbauten.

Insbesondere im innerstädtischen Bereich von Lorsch (Römerstraße, Marktplatz und Benediktinerplatz) ist dem Gesetz strikt Folge zu leisten. Dann dort befinden sich viele Fachwerkhäuser und das UNESCO Weltkulturerbe Kloster Lorsch

Da in den vergangenen Jahren vermehrt Sachschäden durch sogenannte Stabraketen zu verzeichnen waren, wird ebenfalls darum gebeten, in den dicht bebauten Wohngebieten auf den Einsatz dieser speziellen Feuerwerkskörper gänzlich zu verzichten.

Der Magistrat bedankt sich für das Verständnis der Bevölkerung und wünscht einen guten Rutsch ins neue Jahr.

 

Die Stadt Lindenfels - der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde - gibt nachstehende Verfügung bekannt:

Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände der Kategorie 2 wird ganzjährig in der Nähe von besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen verboten.

Dieses Verbot betrifft die Lindenfelser Innenstadt in folgenden Bereichen:

die Burgstraße,

die Straße „Graben“,

die Wilhelm-Baur-Straße bis zum Fürther Tor

sowie die Freiherr-vom-Stein-Straße.

In Schlierbach: die Kirchstraße.

In Seidenbuch: Die Obergasse und die Mittelgasse.

 

Michael Helbig

Bürgermeister

 

Zur Erläuterung: Der Bürgermeister als örtliche Ordnungsbehörde der Stadt Lindenfels weist darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Fachwerkhäusern verboten ist. Trotzdem kommt es immer wieder zu Bränden. „Die von brennenden Raketen ausgehende Gefahr wird oft unterschätzt“, führt Michael Helbig, Bürgermeister der Burgstadt aus. „Gerade alte Häuser sind aufgrund ihrer Bausubstanz leicht entflammbar. Hinzu kommt, dass Brände in engen und verwinkelten Gassen besonders schwer zu bekämpfen sind. Die Folge ist dann in der Regel die völlige Zerstörung der Häuser.“ Vor der Silvesternacht weist das Ordnungsamt deshalb noch einmal auf die besondere Situation und das bestehende Feuerwerksverbot in der Altstadt von Lindenfels, sowie im Ortskern von Schlierbach und Seidenbuch hin und bittet um Beachtung. „Auch die Haustiere werden dankbar sein, wenn kein Feuerwerk stattfindet. Tierohren sind deutlich empfindlicher als das menschliche Gehör“, so das Stadtoberhaupt abschließend.

 

Heppenheim: Feuerwerksverbot in der Altstadt

Das Silvesterfeuerwerk hat Tradition und gehört für viele untrennbar zum Jahreswechsel dazu. Die Böllerschüsse haben aber auch negative Begleiterscheinungen wie Lärm und bergen die Gefahr von Bränden. Das Ordnungsamt weist darauf hin, dass das Abbrennen von Feuerwerkskörpern und sonstigen pyrotechnischen Gegenständen in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Alten- und Pflegeheimen sowie Fachwerkhäusern verboten ist.

Trotz dieses Verbotes kommt es immer wieder zu Bränden, wie beispielsweise 2010 in Konstanz, wo durch einen Feuerwerkskörper ein Großfeuer in der Altstadt ausgelöst wurde. Die Gefahr, die durch brennende Raketen ausgelöst werden kann, wird offensichtlich vielfach unterschätzt. Gerade alte Häuser sind aufgrund ihrer Bausubstanz leicht entflammbar. Hinzu kommt, dass Brände in den engen, verwinkelten Altstadtgassen besonders schwer zu bekämpfen sind. Die Folge ist dann in der Regel die völlige Zerstörung der Häuser.

Vor der Silvesternacht weist das Ordnungsamt daher nochmals auf die besondere Situation in der Altstadt und das dort bestehende Feuerwerks-Verbot hin und bittet um Beachtung und Verständnis.

 

Silvester: Keine Raketen und Böller in der Altstadt

Bensheim. Den bevorstehenden Jahreswechsel nimmt die Stadtverwaltung wieder zum Anlass, um auf das in der Innenstadt geltende Verbot von Feuerwerk hinzuweisen. Grundlage für dieses Verbot sind gesetzliche Regelungen, die aufgrund von Lärmbeeinträchtigungen und Unfällen, aber auch wegen des Brandschutzes erforderlich sind. So ist laut der Sprengstoffverordnung das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen verboten. Dieses Verbot gilt auch für die unmittelbare Nähe von besonders brandempfindlichen Gebäuden wie Fachwerkhäusern.

Da der historische Stadtkern von Bensheim mit seinen Fachwerkbauten und denkmalgeschützten Gebäuden ein gefährdeter Bereich ist, gilt für die Innenstadt ein ganzjähriges Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Dieses Verbot betrifft den Stadtkern zwischen Promenadenstraße, Rinnentor, Neckarstraße, Rodensteinstraße, Heidelberger Straße, Friedhofstraße, Grieselstraße, Platanenallee, Nibelungenstraße und Rodensteinstraße.

Im Interesse einer vorbeugenden Gefahrenabwehrmaßnahme bittet das Team Ordnung der Stadt um Beachtung und Verständnis.