Kurz vor Jahresschluss sind drei Funktionäre der Alternative für Deutschland (AfD), die seit März 2016 im Kreistag eine ehrenamtlichen Aufgabe übernommen haben, an Ihren Privatwohnungen von Unbekannten aufgesucht und bedroht worden. An ihren Briefkästen klebten verschiedene Aufkleber der Anitfa, die aus ihrer Verachtung gegenüber einer demokratisch gewählten Partei, die mittlerweile in vielen Länderparlamenten mit Abgeordneten vertreten ist, keinen Hehl machten. So auch im Kreistag Bergstraße und in Bensheim in der Stadtverordnetenversammlung. Auf den Aufklebern bedient sich die Antifa ihrer hinlänglich bekannten Fäkaliensprache mit hetzerischen Gemeinheiten gegen die AfD. Aufkleber wie „Wir wissen, wo Du wohnst“ stellen dabei konkrete Bedrohungsszenarien dar, denen Mitglieder der AfD ausgesetzt werden sollen.

Der Kreisverband Bergstraße der AfD beklagt nun aufgrund dieser Vorfälle den Austritt eines langjährigen, ersten Mitglieds an der Bergstraße, das seit März 2016 in einem Ausschuss des Kreistages für die AfD tätig war. Weil ein Vater sich und seine junge Familie nicht weiteren Bedrohungen durch die Antifa ausgesetzt sehen möchte, reichte er bei Kreissprecher Rolf Kahnt kürzlich seinen Parteiaustritt ein, um Ruhe vor weiteren Bedrohungen zu haben. Die beiden anderen hohen AfD-Funktionäre haben nach den Besuchen der Antifa Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt.

Rolf Kahnt, Kreis- und Landessprecher der AfD ist empört, wie die Demokratie von Andersdenkenden mit Füßen getreten wird. Es sei wieder einmal schmerzlich zu sehen, dass diejenigen, die sich am lautesten Toleranz auf ihre Fahnen geschrieben haben, am allerwenigsten selbst tolerant sind. Die Ursachen der verwerflichen Bedrohungen liegen nach Kahnt eindeutig bei denen, die in vielen Kampagnen, wie sie in Medien und konkurrierenden Parteien vorgekommen sind, die AfD auf Kreis-, Landes- und Bundesebene seit vielen Monaten zu diskreditieren und zu verachten versucht haben. In erster Linie, so Kahnt, müsse sich auch das Familienministerium dafür verantworten: „Das Familienministerium zahlt jährlich Millionensummen an die Antifa und unterstützt damit indirekt die undemokratischen Hetzkampagnen der Antifa gegen die AfD“. Das Skandalöse an den Aktionen der Antifa, die im Kommunalwahlkampf 2016 über 600 Plakate der AfD an der Bergstraße zerstörte, sei, dass sie noch finanziell unterstützt werde. „Das Familienministerium muss umgehend alle Zahlungen an die Antifa einstellen, denn auch ihm dürften die verwerflichen und undemokratischen noch dazu bedrohlichen Aktionen gegen die AfD bekannt sein“, so Kahnt.

Soweit die Presse Meldung und Behauptungen von Herrn Kahnt (AfD).

Nun der Kommentar zum AfD Artikel den wir gerne auch übernehmen.

Quelle: https://ankbergstrasse.wordpress.com/2017/01/03/unser-kommentar-zum-echo-artikel-vom-02-01-ueber-die-afd-bergstrasse/

Warum wird der AfD ein Podium geboten, um wilde Behauptungen aufzustellen? Wird jedes Mal, dass ein AfD Abgeordneter mit der parlamentarischen Arbeit überfordert ist eine wilde Geschichte zur Begründung folgen und ungeprüft vom Echo weiterverbreitet werden? Ansonsten berichtet der Echo doch auch nicht über die kruden rechtsaußen Ansprachen vom AfD Landessprecher Rolf Kahnt aus Bensheim bei Parteiveranstaltungen mit Frauke Petry oder Alexander Gauland, warum ist also plötzlich dieses Thema berichtenswert?

Am unerträglichsten finden wir, dass die AfD allen Ernstes in der Zeitung behaupten kann, dass „die Antifa“ (was auch immer das sein soll..) von staatlichen Geldern finanziert wird, und das kommentarlos von der Zeitung übernommen wird, ohne eine Richtigstellung vorzunehmen. Das gleiche hatte erst vor kurzem Thomas Arend und die gesamte AfD Darmstadt behauptet (wir berichteten), nämlich das Gegendemonstrant*innen 75€ pro Person erhalten würden, um gegen die AfD zu demonstrieren. Rolf Kahnt (und die AfD) behauptet schon seit langem immer wieder Opfer böser Unbekannter zu sein, Beweise wurden freilich noch nie geliefert

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