Kreis Bergstraße (kb). In der dritten öffentlichen Sitzung des Fahrgastbeirates des Kreises Bergstraße ging es um das Thema Barrierefreiheit. Bis 2022 soll laut Personenbeförderungsgesetz eine vollständige Barrierefreiheit in Bussen, Bahnen, Bahnhöfen und an Haltestellen umgesetzt sein.

Für die konkrete Umsetzung sind die ÖPNV-Aufgabenträger sowie die Verkehrsunternehmen oder der Verkehrsverbund zuständig. Die Infrastruktur vor Ort ist Sache der Kommunen. Christian Wühl, Abteilungsleiter Planung und Angebot im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), informierte die Mitglieder des Fahrgastbeirats über die Situation im Kreis Bergstraße.

Zwar gibt es noch Nachholbedarf in vielen Bereichen, doch der Kreisbeigeordnete Karsten Krug wies darauf hin, dass gerade neue barrierefreie Züge in Betrieb genommen wurden, die aktuell auf der Riedbahn fahren.
„Wir sind auf einem guten Weg, noch vorhandene Defizite im Bereich der Barrierefreiheit Zug um Zug zu entfernen. Ich freue mich über die gute Zusammenarbeit mit dem VRN“, so Krug.

Auch in der anschließenden Diskussion zur Umsetzung der Barrierefreiheit im Kreis Bergstraße bestätigte der Fahrgastbeirat, dass der Kreis mit dem VRN hier im Grundsatz auf dem richtigen Weg ist.

Hintergrund:
Der im vergangenen Jahr konstituierte Fahrgastbeirat soll zwischen Passagieren, Verkehrsbetrieben und Kreisverwaltung vermitteln.

Zuständiger Dezernent ist der Kreisbeigeordnete Karsten Krug, erster Vorsitzender ist Peter Castellanos.
Dem Beirat gehören neben Fahrgästen auch der Verband Pro Bahn Starkenburg, der Kreiselternbeirat, der Kreisschülerrat, der DGB sowie die IG Pro Schiene Weschnitztal-Überwaldbahn an. Darüber hinaus sind Vertreter des Kreisseniorenbeirats sowie von Behindertenverbänden dabei.

Bildunterschrift:
Christian Wühl vom VRN, der Kreisbeigeordnete Karsten Krug sowie der Beiratsvorsitzende und Vertreter von Pro Bahn Peter Castellanos (v.l.) bei der Sitzung des Fahrgastbeirats.