Rekord-Müllsammeln in Lorsch - So viele Freiwillige wie noch nie halfen mit

Der Ordnungsamtschef hatte ein ‚Luxus-Problem‘: „Unglaublich, wie viele Menschen sich gemeldet haben, um beim Frühlingsputz in Lorsch mitzumachen - und das in Corona-Zeiten!“ war Rainer Dluzak überrascht. Die weit über 200 Personen umfassende Gruppe der Freiwilligen am vergangenen Samstag Pandemie-gerecht zu koordinieren, war denn auch eine größere Herausforderung. Denn selbstverständlich musste alles gemäß der Hessischen Corona-Verordnung von statten gehen. Doch schließlich lief die 21. Müllsammelaktion in Lorsch, traditionell im Frühjahr anberaumt und zum zweiten Mal unter Pandemie-Bedingungen, am Samstag, den 8. Mai, von 9 – 12 Uhr mit einer Rekordzahl von 230 Helfer*innen erfolgreich ab.

Einen „Vereins-Rekord“ stellte beim diesjährigen Ramadama in der Karolingerstadt der Leichtathletik Club Olympia auf: Über 60 Vereinsmitglieder bewaffneten sich – wie alle Freiwilligen zuvor - mit bereitgestellten Müllsäcken, Handschuhen, Greifern etc. und gingen ans Werk. „Darunter viele Familien mit Kindern und Jugendlichen zwischen 3 und 17 Jahren“, weiß Rainer Dluzak zu berichten. Jeder Corona-konform eingeteilten Helfer-Gruppe wurde ein Müllsammelgebiet zugewiesen. So entstanden viele ansehnliche Abfallhaufen in Blau, die im Nachhinein vom Betriebshof abgeholt wurden. Und selbstverständlich war auch für eine kleine Stärkung gesorgt worden, dieses Mal an Ort und Stelle: Das Team vom Ordnungsamt brachte Lunchpakete zu allen Einsatzstellen.

„Natürlich gab es wie immer besonderer ‚Fundstücke‘“, sagt Dluzak und zählt auf: „Zum Beispiel Tastaturen, Möbelkleinteile, ein Fahrrad, der Rahmen eines Motorrollers und - besonders unappetitlich – Tüten mit Hausmüll und so weiter. Dazu Unmengen an Verpackungsmüll von Fast Food-Ketten sowie Flaschen, Dosen“, schüttelt er den Kopf. Auch die ehrenamtlichen Müllmänner und -frauen zeigten sich erstaunt über die Dreistigkeit und Ignoranz ihrer Mitmenschen. Am Ende war zu der Höchstzahl an Freiwilligen eine Höchstmenge an gesammeltem Müll gekommen.

„Erfreulicherweise haben viele bereits angekündigt, beim nächsten Mal wieder mit Hand anzulegen“, ist der Ordnungsamtsleiter froh über die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung. „Außerdem hatten die Leute die Idee, dass auch unter dem Jahr sozusagen kleinere Gebiete individuell von Müll befreit werden könnten. Das wäre natürlich sehr hilfreich“, so Dluzak. „Das greifen wir gerne auf und geben dafür jederzeit Müllsäcke im Betriebshof aus.“ Auch Bürgermeister Schönung bedankt sich ausdrücklich für die Hilfe, aber auch für diese gute Idee, die das Engagement der Bürger*innen für ihre Stadt zeigt.

Foto Stadt Lorsch

  • Heute, 12:13
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Geopunkt Infotafel zu Martin Buber erstrahlt in neuem Glanz

Vor dem Martin-Buber-Haus in Heppenheims Innenstadt informiert eine Geopunkt-Informationstafel des Geo-Naturparks Bergstraße-Odenwald über Leben und Wirken des jüdischen Religionsphilosophen. Sie befindet sich vor Bubers ehemaligem Wohnhaus in Heppenheim an der Ecke Graben/Werlestraße. Seit einiger Zeit waren Schrift und Bilder auf der Geopunkt-Tafel verblasst. Daher hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald in Zusammenarbeit mit der Stadt Heppenheim die Tafel nun erneuert.

„Martin Bubers Werk hat eine weltweite Bedeutung“, so Bürgermeister Rainer Burelbach. „Wir freuen uns, dass die Tafel vor seiner ehemaligen Wirkungsstätte nun angemessen in Stand gesetzt wurde“. Im Haus befindet sich heute der Internationale Rat der Christen und Juden (ICCJ), Dachorganisation von derzeit 34 nationalen jüdisch-christlichen Dialogorganisationen weltweit.

Foto (Stadt Heppenheim): Geopunkt Tafel am Martin Buber Haus

  • Heute, 12:08
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Methodenkapseln aus dem Odenwald – die Lindenfelser Bioenermed GmbH startet durch

„Gesundheit ist auch eine Entscheidung“, sagt Apothekerin und Bioenermed CEO Gunilla Ritzert. „Wir können uns zwar nicht vor allem schützen, aber wir können unserem Körper Gutes tun und ihn stärken, genauso wie unseren Geist.“ Die Verbindung zwischen Physis und Psyche hat Frau Ritzert dabei schon immer besonders interessiert. „Der Mensch ist ein vielschichtiges, komplexes und sensibles System, das im Einklang sein muss, um richtig zu funktionieren und schnell zu sein. So kann der Mensch sein volles Potenzial entfalten. Nicht umsonst wird z.B. der Körper als Spiegel der Seele beschrieben.“, sagt sie.

 

In ihrer über 20-jährigen Laufbahn als Apothekerin in Darmstadt und später mit eigener Apotheke in Griesheim, hat sie viele Menschen und deren Beschwerden kennengelernt. Daraus zog sie ihre Schlüsse und es entstand der Wunsch, mit eigenen ganzheitlichen Gesundheitsprodukten zu unterstützen. Zunächst entwickelte sie gemeinsam mit dem Kollegen Dirk Bernd aus Lindenfels die sogenannte „Biodynamisch Energetische Methode“. Dabei floss diverses Wissen und Techniken der beiden sowie weiterer Kooperationspartner in diese ein, die anhand von Beobachtungsstudien ausführlich überprüft wurden.

 

2013 haben die beiden die Bioenermed GmbH in Lindenfels gegründet, die Entwickler und Distributor der sogenannten „Methodenkapseln ist. Diese stellen neben Arzneimitteln und alternativen Heilmitteln eine völlig neuartige, dynamische und „intelligente“ Gruppe Präparate in Kapselform dar.

  • 07.05.2021, 20:26
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B 38: Bau der Ortsumgehung Mörlenbach - Halteverbot in Annastraße und Wehrstraße

Hessen Mobil: Halteverbot in Annastraße und Wehrstraße zwischen 7.00 und 17.00 Uhr

Derzeit laufen im Rahmen des Baus der Ortsumgehung Mörlenbach Bauarbeiten zur Herstellung eines Wirtschaftsweges. Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende August andauern.

Am kommenden Montag, den 3. Mai beginnt im Zuge der Bauarbeiten zudem der An- und Abtransport von Materialien durch entsprechende Baufahrzeuge. Für deren Durchfahrt wird in der „Annastraße“ und „Wehrstraße“ ein absolutes Halteverbot eingerichtet. Das Halteverbot greift dabei lediglich in den Bauzeiten in der Zeit zwischen 7.00 und 17.00. Außerhalb dieser Zeiten darf wie gewohnt geparkt werden.

Die Bauarbeiten finden darüber hinaus größtenteils ohne Fahrbahneinschränkungen statt. Lediglich für die Arbeiten im Einmündungsbereich zur Ober-Mumbacher Straße (Panoramastraße) wird zeitweise eine halbseitige Sperrung notwendig. Die Verkehrsführung erfolgt dann per Ampelregelung.

 

Baumaßnahme:

Der neue Wirtschaftsweg dient künftig über eine Länge von rund 650 Metern als einspuriger, landwirtschaftlicher Verbindungsweg zwischen Ober-Mumbacher-Straße und Bahnhofsstraße.

Die Baustelle beginnt im Westen an der Kreuzung Mumbacher Straße / Ober-Mumbacher Straße (Panoramastraße). In diesem Kreuzungsbereich beginnt ein bereits bestehender Feld- und Wirtschaftsweg, der auf einer Länge von rund 70 Metern erneuert und verbreitert wird.

Daran anschließend erfolgt der Neubau des Wirtschaftswegs. Die Trasse verläuft von dem bestehenden Wirtschaftsweg in nordöstliche Richtung und schließt dort an einen ebenfalls bestehenden Wirtschaftsweg an, der weiterführend an die Bahnhofstraße in Mörlenbach anschließt. Ein Teil des östlich anschließenden Weges wird ebenfalls mit erneuert und in der Lage angepasst.

Der neu herzustellende Wirtschaftsweg schließt damit jeweils an bereits bestehende Wirtschaftswege an, verläuft ansonsten aber vollständig über bisher landwirtschaftlich genutzte Flächen.

Die Einmündung des Wirtschaftsweges in die Mumbacher / Ober-Mumbacher Straße (Panoramastraße) wird soweit optimiert, dass auch ein Linkseinbiegen auf die Panoramastraße in Richtung Ober-Mumbach möglich wird.

Im Rahmen der Arbeiten erfolgen zunächst der Abtrag des Oberbodens, sowie die notwendigen Erdarbeiten. Anschließend wird der Oberbau hergestellt. Dabei wird die Fahrbahn in den Steigungen asphaltiert, auf den flacheren Streckenabschnitten erfolgt der Aufbau in wassergebundener Bauweise. Der neue Wirtschaftsweg erhält eine Fahrbahnbreite von etwa 3,50 Metern.

Die Kosten zur Herstellung des Wirtschaftsweges belaufen sich auf rund 356.000 Euro.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter mobil.hessen.de oder verkehrsservice.hessen.de

  • 30.04.2021, 19:17
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Erfolgreicher Blutspendetermin in Mörlenbach

Beim jüngsten Blustpendetermin in Mörlenbach konnten wir 139 Blutspender im Bürgerhaus begrüßen. Einige kamen auch erst nach dem Sie im Coronatestcenter waren zum Blutspenden. Mit der Online-Terminbuchung ist es für die Spender sehr angenehm, mit weniger Zeit durchzukommen. Wir betreuten die Spender vom Fieber, messen zur Anmeldung bis zum Ausgang, jeder konnte sich am Ende eine Verpflegungstasche und ein Getränk mitnehmen. Leider vermissen alle den Imbiss, aber wir versuchen es mit dem kleinen Gruß die Spender auch so noch zu versorgen.

Am Ende des Tages wurden zahlreiche Blutkonserven in den Blutspende LKW verladen.

Besonders bedanken mochten wir uns bei den 13 Erstspendern und den zahlreichen Mehrfachspendern.

Für 10 Spenden:

Herrn Kowalski aus Rimbach

Herrn Getto aus Absteinach

Herrn Klöss aus Lindenfels

für 25 Spenden 

Frau Mann aus Rimbach

für 75 Spenden

Herrn Helfrich aus Absteinach

unser nächster Blutspendetermin findet am 14 Juli 2021 von 15.00 bis 19.30 Uhr im Bürgerhaus in Mörlenbach statt.

  • 30.04.2021, 18:56
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DLRG Lampertheim beteiligt sich am Lampertheimer Wochenmarkt

Pünktlich zum Frühling und wärmeren Temperaturen findet der beliebte Wochenmarkt in Lampertheim am 24.April 2021 mit Beteiligung der DLRG Lampertheim statt.

Die Mitglieder bieten selbst gebackenen Kuchen an. Jeder Bürger, der seinen Kuchen mit einem mitgebrachten (Kuchen-)Transportbehälter abholt, wird mit einem zusätzlichen Kuchenstück belohnt.

Der Umwelt zuliebe freuen wir uns auf eine rege Annahme unseres Angebotes bei der Bevölkerung."

Gerade in Corona Zeiten sind solche "Veranstaltungen" eine wichtige Alternative, um an die frische Luft zu kommen.

  • 18.04.2021, 12:27
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Kick-Off für Talent Elements® – neues Projekt der Strahlemann-Stiftung ermöglicht digitale Berufsorientierung

Durch gesellschaftlichen Wandel und Themen wie Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Umweltschutz oder die Ausbreitung einer globalen Pandemie kommt es auch zu einer Verschiebung in der Kompetenzgewinnung von Schüler:innen. Der zunehmende Einsatz von Distanzunterricht und die Nutzung digitaler Hilfsmittel macht es besonders benachteiligten Jugendlichen schwer, mitzuhalten. Um insbesondere diese Jugendlichen nicht außer Acht zu lassen, müssen Möglichkeiten geschaffen werden, sie beim Erwerb arbeitsmarktrelevanter Kompetenzen zu stärken und zu unterstützen.

Dass Berufsorientierungsmaßnahmen, wie etwa Praktika, Messen oder sonstige Beratungsangebote nicht stattfinden können, führt zu einem geringeren Informationsfluss und zu einer wachsenden Unsicherheit bei vielen Jugendlichen. Auch, weil durch Schulschließungen wichtige soziale Kontakte verloren gehen. Um dem entgegenzuwirken und wirklich allen Schüler:innen eine Zukunftsperspektive zu geben, müssen Möglichkeiten geschaffen werden, Berufsorientierungsmaßnahmen auch fernab des Schulkontexts zu ermöglichen.

  • 13.04.2021, 17:44
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Mehr Transparenz im Unternehmen – Zeiterfassungs-Software von der TimePunch KG aus Lampertheim

Die Pandemie stellt uns privat und beruflich vor große Herausforderungen, unser Alltag ist seit über einem Jahr ein anderer. Auch das Thema Home-Office ist nicht mehr die Ausnahme, sondern die Regel. Unternehmen wünschen sich dabei eine klare Struktur. Die TimePunch KG aus Lampertheim bietet mit ihrer gleichnamigen Software eine unkomplizierte und bedienerfreundliche Lösung zur Erfassung der Arbeitszeiten, auch in der Corona-Krise.

  • 12.04.2021, 22:02
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Tage der alten „Kuhweid“ sind gezählt

Die Gründungsprobleme des Gebäudes in der Konrad-Adenauer-Straße sind nicht nachhaltig zu lösen – Interimslösung an der Schweitzer-Schule

Weinheim. Irgendwie hat er zur Weststadt und zur Konrad-Adenauer-Straße gepasst: Der Bungalowbau im Stil der 70-er Jahre. Aber es hilft alles nichts, in einigen Monaten wird das rund 50 Jahre alte Gebäude der kommunalen KiTa Kuhweid Geschichte sein. Die Gründungsprobleme, die das Gebäude – genau genommen – seit über 20 Jahren betreffen, sind nicht mehr dauerhaft in den Griff zu bekommen. Die aktuell wieder aufgetretenen Setzungen, die statische Schwierigkeiten bereiten, wären nur mit einem unverhältnismäßig hohen technischen und wirtschaftlichen Aufwand zu stoppen, eine nachhaltige Stabilisierung des Gebäudes könnte dennoch nicht gewährleistet werden. Das ist das Ergebnis von zahlreichen Untersuchungen in den zurückliegenden drei Monaten. Oberbürgermeister Manuel Just, Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner und Vertreter der Verwaltung teilten die Ergebnisse in dieser Woche zunächst den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der KiTa mit.

  • 03.04.2021, 15:20
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Abschied nach 30 Jahren im öffentlichen Dienst

Kreis Bergstraße (kb). Monika Christmann-Schäfer ist Bibliserin durch und durch: Sie wurde in Biblis geboren, ging dort zur Schule und wohnt dort auch heute noch. Fast 30 Jahre arbeitete sie im öffentlichen Dienst – davon rund 13 Jahre beim Kreis Bergstraße. Nun verabschiedete Landrat Christian Engelhardt die Schulsekretärin in den Ruhestand. „Sie haben in den vergangenen fast anderthalb Jahrzehnten unglaublich wertvolle Arbeit für uns geleistet. Als Schulsekretärin waren Sie stets die erste Ansprechpartnerin vor Ort – für Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte, aber auch für uns selbst“, betonte Landrat Engelhardt. „An dieser besonderen und wichtigen Schnittstelle von Kreisverwaltung und Schule haben Sie hervorragende organisatorische und kommunikative Arbeit geleistet. Vielen Dank dafür!“

Von 1975 bis 1978 absolvierte Monika Christmann-Schäfer ihre Ausbildung zur Versicherungskauffrau und machte später noch eine Weiterbildung zur staatlich geprüften Betriebswirtin an der Eberhard-Gothem-Schule in Mannheim. Von 1978 bis 1991 arbeitete die Bibliserin als Sekretärin unter anderem in der Versicherungsbranche. Im April 1991 nahm sie dann ihre erste Beschäftigung im öffentlichen Dienst auf: beim Amt für Landwirtschaft und Landentwicklung in Heppenheim. Erst im April 2008 begann Monika Christmann-Schäfer für die Bergsträßer Kreisverwaltung zu arbeiten: zunächst beim Amt für Soziales, Grundsicherung und Wohngeld und in der in der Geschäftsstelle des Kreisseniorenbeirats. Ab Mai 2014 war sie dann als Sekretärin an der Alexander-von-Humboldt-Schule in Viernheim tätig. Dort nahm sie auch am Weiterbildungslehrgang zur Office-Managerin teil und erhielt im November 2015 ihr entsprechendes Zertifikat. Ende Februar verabschiedete Christian Engelhardt die Bibliserin in den Ruhestand. „Für Ihre Zukunft wünsche ich Ihnen von Herzen alles Gute, weiterhin viel Tatendrang und vor allem viel Gesundheit“, so der Verwaltungschef.

Bildunterschrift: Vor Kurzem verabschiedete Landrat Christian Engelhardt die langjährige Schulsekretärin Monika Christmann-Schäfer in den Ruhestand.

  • 14.03.2021, 10:37
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Kampfansage an wilde Müllablagerungen in der Groß-Rohrheimer Gemarkung

An vielen Stellen der Groß-Rohrheimer Gemarkung kommt es leider immer wieder zu wilden Müllablagerungen. Ob man es jemals erreichen wird, dass alle ihren Dreck zuhause entsorgen und nicht einfach in die Landschaft kippen ist fraglich. Denn viele Kommunen haben die gleichen Probleme. In Baden-Württemberg sind die Bürger für Groß-Rohrheim kürzlich auf eine Aktion aufmerksam geworden, die einen gewissen Erfolg verspricht. . Das gleiche Projekt starten sie jetzt in Groß-Rohrheim. An den Plätzen die in der Vergangenheit bereits des Öfteren für Müllablagerungen benutzt wurden, werden in den nächsten Tagen Hinweisschilder aufgehängt. Durch den Text auf den Schildern soll einerseits an das Gewissen der Müllsünder appelliert werden, ihren Müll nicht mehr in die Landschaft zu kippen. Andererseits ist auf den Schildern ein QR-Code aufgedruckt, durch dessen Scan mit dem Smart-Phone man direkt zum Mängelmelder der Gemeinde gelangt. So können wilde Müllablagerungen dort schneller bekannt gemacht und für eine kurzfristige Abholung gesorgt werden. Leider verhält es sich nämlich so, dass dort wo bereits Müll liegt, relativ schnell der nächste Müll dazu kommt. Bildunterschrift: Müllvermeidung oder schnelle Entsorgung durch den Bauhof ist das Ziel der Aktion der FREIE WÄHLER-Bürger für Groß-Rohrheim.

  • 11.03.2021, 11:47
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Corona , Wahlgeschenke und der Rohrheimer Wald

Alle sehnen wir das Ende des Lockdowns herbei. Endlich wieder ganz normal einkaufen, ein Restaurant oder Konzert besuchen oder einfach nur bummeln gehen. Während diese Zeilen aufs Papier gebracht werden steigen die Inzidenzzahlen im Kreis Bergstraße gerade wieder an und bis zur Rückkehr zum „normalen Leben“ dauert es wohl noch einige Tage. Per Sondererlaubnis gelten für Wahlkämpfer besondere Regeln. Informationsstände der Parteien und Wählergemeinschaften dürfen sein und auch Wahlpräsente dürfen verteilt werden. Dazu haben wir uns gefragt, ob das wirklich sein muss? Bedeutet nicht jedes Zusammentreffen von Menschen automatisch ein höheres Risiko? Deshalb haben wir uns entschlossen diesmal keinen Infostand aufzubauen, nicht am Bauernmarkt teilzunehmen und keine Werbegeschenke zu verteilen.

Stattdessen wollen wir etwas für den notleidenden Groß-Rohrheimer Wald tun, der wie derzeit viele andere Wälder große Schäden aufweist. In Abstimmung mit dem Forstamt Lampertheim haben wir uns für das Pflanzen von Esskastanien (Castanea sativa) entschieden, wobei es aufgrund der derzeit großen Nachfrage nicht so einfach war, die richtige Größe und Qualität der Setzlinge zu finden. Uwe Lanz, unser Jägersburger Revierförster, hat uns dazu einen Platz neben der Kapellschneise zugewiesen und sobald es Wetter und Corona zulassen starten wir die Pflanzaktion.

Das Bild zeigt die Kandidaten der Bürger für Groß-Rohrheim beim Begutachten des ausgesuchten Pflanzortes.

  • 09.03.2021, 08:31
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Stärkung der Bensheimer Innenstadt

Bensheim. Im Mittelpunkt der letzten Telefonkonferenz der Wählergemeinschaft Bürger für Bensheim (BfB) vor der Kommunalwahl steht das Thema „Stärkung der Innenstadt“. Die Telefonkonferenz der BfB findet am Dienstag, den 9. März 2021 um 18.00 Uhr statt.

„Sobald Einzelhandel und Gastronomie wieder öffnen dürfen braucht Bensheim ein starkes Signal für seine Innenstadt. So müssen die auf unseren Antrag beschlossenen Maßnahmen zur Unterstützung der Gastronomie und der Gewerbetreibenden bis zum Jahresende 2021 verlängert werden“, fordert BfB-Stadtverordneter Franz Apfel. Auch die Erweiterung der Freiflächen muß ermöglicht werden. Darunter zählen Erlassung der Sondernutzungsgebühr für Freisitze, Erlassung Gebühr für die Präsentation von Warenkörben vor den Geschäften und Stärkung des kommunalen Einzelhandles und der lokalen Gastronomie durch geeignete Werbemaßnahmen“.    

Die Geschäfte und die Gastwirtschaften benötigen weiter die finanzielle Unterstützung unserer Stadt. Die Verordneten Maßnahmen lassen Einnahmen wegbrechen und gefährden Existenzen, stellt Yvonne Dankwerth vom Vorstand der BfB fest.

Zu diesen Unterstützungsmaßnahmen zählen ebenso die Aussetzung der Parkgebühren für das Jahr 2021 außerhalb der Parkhäuser. Entsprechende Anträge der BfB und der FDP wurden von CDU, GLB, AFD und FWG bisher abgelehnt. Im Wahlprogramm der CDU steht „Wer in der Innenstadt einkauft soll kostenlos parken.“ Warum die CDU die Anträge von BfB und FDP ablehnte ist für uns völlig unklar. Wir hoffen hier auf ein Umdenken“, stellt BfB-Stadtverordnete Dr. Ulrike Vogt-Saggau fest.    

 „Wir erwarten auch eine Zwischenlösung am Marktplatz. Sobald Außengastronomie wieder öffnen darf, muß auch am Marktplatz wieder Gastronomie am ehemaligen Standort des Hauses am Markt möglich sein. Bis zum Ergebnis des städtebaulichen Wettbewerbs wird es noch länger dauern. Diese Zeit gilt es im Sinne unserer attraktiven Innenstadt zu nutzen, findet BfB-Stadtverordneter Norbert Koller.

„Unser Bensheimer Wochenmarkt ist schon jetzt einer der attraktivsten in der Region. Das wollen wir weiter ausbauen. Ab 6. März ist der Verein „Gemeinsam Wirtschaften“ mit einem Verkaufsstand am Marktplatz vertreten. Unseren Wochenmarkt wollen wir weiter ausbauen. Dadurch wird auch unsere Innenstadt und der Marktplatz gestärkt“, darauf weist BfB-Stadtrat Andreas Born hin.

Symbolbild:Pixabay

  • 09.03.2021, 08:07
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Lindenfelser Schwimmbad Saison 2021 fest im Blick

Lindenfels. „Das der Beruf der Bademeisterin und des Bademeisters nicht immer dem Klischee von „Baywatch“ entspricht, sondern harte Arbeit ist, zeigen die Vorbereitungen im Lindenfelser Schwimmbad. Ich bin froh, dass es am 1. März zeitnah losgegangen ist und wir so die Vorbereitung für eine hoffentlich normale Badesaison angehen konnten“, freut sich Bürgermeister Michael Helbig. Das Team mit der Betriebsleiterin Andreas Cooper und Stefan Schmitt werde vom Förderverein Schwimmbad Lindenfels unterstützt, auch Bauhof und Wasserwerk seien später noch in die Arbeiten eingebunden. „Der diesjährige Winter habe doch einige Spuren hinterlassen, so waren Bäume umgefallen, die auch die Becken mehr als sonst verunreinigt haben“, erläutert Jochen Terporten der Fördervereinsvorsitzende.

„Momentan gibt es zwar keinen verbilligten Vorverkauf für Dauerkarten; wie das nach den für heute (4.3.2021) erwarteten Maßnahmen des Landes Hessen im Mai aussieht, wissen wir noch nicht. Vielleicht sind reguläre Dauerkarten und Öffnungszeiten möglich, vielleicht zu Beginn der Sommerferien. Ich sehe beispielsweise im Bereich der Burg, dass die Menschen bei gutem Wetter aus ihren Wohnungen strömen und in die Natur wollen, das wird die Politik zur Kenntnis nehmen“, so Helbig, die Gesamtsituation im Blick.

Sie Stadt werde jedenfalls alle Maßnahmen ergreifen um eine Öffnung des Bades hinzubekommen. Auch bleibe die Sanierung im Blick, es werden in Kürze erste Entwurfspläne an die Stadt übergeben, der Haushalt 2021 habe die Voraussetzungen für die Detailplanungen geschaffen. „Dann haben wir Grundlagen, um uns bei den Förderprogrammen „Swim“ oder „Erhalt und Sanierung kommunaler Infrastruktur“ zu bewerben. Ohne Plangrundlagen geht das nun mal nicht“, so der Rathauschef abschließend.

 

Fotos Stadt Lindenfels, Fotograf Jochen Terporten

  • 09.03.2021, 08:03
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Heppenheimer Kultureinrichtungen öffnen mit Einschränkungen

Bücherei

Die Stadtbücherei wird ab Dienstag, 09.03.21 für Besucher geöffnet und steht zu den üblichen Öffnungszeiten für die Medienausleihe vor Ort wieder zur Verfügung.

Unter Beachtung der geltenden Hygienevorschriften dürfen maximal 20 Personen zeitgleich die Einrichtung nutzen. Alle Besucher werden um kurze Verweildauer gebeten.

Das zusätzliche Service-Angebot der ‚Medientaschen auf Bestellung‘ über www.opac.winbiap.net/heppenheim bleibt bestehen. Die kontaktlose Rückgabe der Medien wird ebenfalls möglich sein.

 

Musikschule

Die Musikschule öffnet für den Präsenzunterricht ab Mittwoch, 10.03.2021, zunächst ausschließlich im Einzelunterricht. Die Möglichkeit des Onlineunterrichts besteht weiterhin. Sobald die Inzidenz im Kreis Bergstraße über einen Zeitraum von mind. 7 Tagen weniger als 50 beträgt, wird wieder Gruppenunterricht möglich sein.

Ensemble-, Chor- und Bandproben sind noch so lange ausgesetzt, bis die Verordnung des Landes Hessen dies wieder ermöglicht.

 

Museum

Das Museum Heppenheim ist ab Mittwoch, den 10. März 2021 wieder geöffnet.

Interessierte Besucherinnen und Besucher können entweder telefonisch unter 06252 69112 oder per E-Mail unter museum@sadt.heppenheim.de einen Termin für ihren Museumsbesuch für die gewohnten Öffnungszeiten (Mi, Do, Sa und So zwischen 14 und 17 Uhr) vereinbaren. Aufgrund der aktuellen Verordnungen des Landes Hessen kann der Zugang zur Ausstellung nur mit einem Termin und der Angabe der erforderlichen Kontaktdaten gewährt werden kann. In den Räumlichkeiten gelten die gängigen Abstands- und Hygieneregeln, ein Mund- und Nasenschutzes muss getragen werden.

Aufgrund aktueller Baumaßnahmen im Kurmainzer Amtshof ist der Eingang zum Museum über die Steintreppe am Eingang des Hofes (über die Eulenburg)zu erreichen. Die Möglichkeit die Ausstellungen barrierefrei über einen Aufzug zu erreichen, ist mit vorheriger Ankündigung ebenfalls gegeben.

Neben der Dauerausstellung zur Heppenheimer Stadtgeschichte präsentiert die Sonderausstellung des Museums im Marstall Arbeiten von Schülerinnen und Schüler des Starkenburg-Gymnasiums Heppenheim aus dem Kunstunterricht.

Ist das „alles nur geklaut“? Zahlreiche Meisterwerke der Kunstgeschichte sind als Hommage an andere Künstler konzipiert. Manet, Picasso, Duchamp, Magritte – sie alle ließen sich inspirieren, beeinflussen und beeindrucken von Vorbildern, zu denen sie Nachbilder oder auch Gegenentwürfe schufen.

Kunstrezeption als schöpferischen Prozess zeigt auch die Ausstellung der Schülerinnen und Schüler des Starkenburg-Gymnasiums. Die Kinder und Jugendlichen verschiedener Jahrgangsstufen lernten im Kunstunterricht vielfältige künstlerische Bildsprachen und -inhalte kennen. Große Meisterwerke dienten als Inspirationsquelle. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich malerisch, fotografisch und plastisch mit bekannten Kunstwerken auseinander, entwickelten Vorlieben und suchten Informationen. Kunst entstand hier also aus der Begegnung mit Kunst heraus. Ausstellungsbesucher können als aktiv Rezipierende den Bezügen zwischen Vorbildern und Nachbildern nachspüren.

Die Ausstellung kann bis zum 16. Mai 2021 besichtigt werden.

Symbolbild: Museum Pixabay

 

  • 08.03.2021, 17:26
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Buchbeschreibung: Gesichter der Antimoderne

„Gesichter der Antimoderne“ betrachtet und analysiert demokratiefeindliche Entwicklungen in der Bundesrepublik. Auch für Zielgruppen, die sich mit dem Thema nicht so oft befassen, sind die Beiträge verständlich. Spannend ist der Artikel von Samuel Salzborn über das „Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und der westdeutsche Rechtsterrorismus.

 

  • 02.03.2021, 17:20
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Thermografieaktion in Weinheim wurde Sehr gut angenommen

Wärmebilder werden gerne genommen

Weinheim. Die Weinheimerinnen und Weinheimer werden offenbar immer klimabewusster – und sie erkennen, wie man Energie und Geld gleichzeitig sparen kann. Die Weinheimer Klimaschutzmanagerin Ute Timmermann hat jetzt eine erste sehr positive Bilanz der Thermografie-Aktion gezogen, die von der Stadt und der AVR Energie im Moment angeboten wird.

Dabei werden Häuser und Wohnungen mit einer Wärmebild-Kamera aufgenommen, deren Aufnahmen farblich zeigen, wo Wärme entweicht. In der zurückliegenden Woche war Anmeldeschluss: Über 100 Immobilienbesitzer beteiligen sich an der Aktion. „Deutlich mehr als erwartet und sehr erfreulich“, findet Ute Timmermann. Fast die Hälfte ist bereits „thermografiert“. Etwa drei Wochen nach der Aufnahme bekommen die Auftraggeber dann einen Bericht mit den energetischen Schwachstellen zugeschickt. Mit dem Bericht, rät die Klimaschutz-Managerin, sollte man dann die Energieberatung aufsuchen, die von Stadt angeboten werden. Dabei gibt es auch Tipps zu Fördermöglichkeiten. Derzeit sind Beratungstermine nur telefonisch möglich unter 06201-82 343 oder direkt bei der KliBa unter 06221-998750.

Weitere Infos unter: https://www.weinheim.de/startseite/stadtthemen/energieberatung.html.

  • 01.03.2021, 16:35
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Keine Dauerkarten für die Lindenfelser Schwimmbadsaison 2021

Satzungsgemäß würde seit Anfang des Monats der Vorverkauf der ermäßigten Dauerkarten für das Lindenfelser Schwimmbad laufen. Die ersten Nachfragen dazu sind schon eingetroffen.

Die Verwaltung geht derzeit aber davon aus, dass, wie im vergangenen Jahr, auch 2021 Corona eine abweichende Badezeiten- und Eintrittspreisregelung für den möglichen Schwimmbadbetrieb erforderlich macht. Aus diesem Grund gibt es keinen ermäßigten Vorverkauf.

Wie genau die Saison ablaufen kann, wird hoffentlich zu Beginn der Saison Mitte Mai bekannt sein. Dann werden hierzu noch einmal genauere Informationen folgen.

Die Dauerkarten der Saison 2020 wurden auf die Saison 2021 übertragen. Die Stadt hält hierzu nun folgende Optionen bereit:

  1. a) Die Dauerkarten 2020 erhalten für die Saison 2022 ihr Gültigkeit (dann wird für 2022 ein neuer Aufkleber draufgeklebt).
  2. b) Die Dauerkarten 2020 können bis 15. April rückabgewickelt werden (in dem Fall müssen alle Karten zum Entwerten im Kur- und Touristikservice vorgelegt werden. Hierzu ist eine Terminabsprache Tel. 06255 30644 notwendig).

Natürlich können die Besitzer der Dauerkarten aus 2020 auch auf die Rückerstattung verzichten und spenden das Geld zum Budget des Freibades.

Symbolbild: Pixabay

  • 01.03.2021, 16:32
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Neue Chancen für den erfolgreichen Berufsstart - Realschulabschluss an der Abendschule Heppenheim

14 Schüler und Schülerinnen erhielten in diesem Jahr an der Abendrealschule Heppenheim den ersehnten Realschulabschluss. Für den Abschlussjahrgang der Abendrealschule ist das heiß ersehnte Zeugnis der Weg in ein Arbeitsleben mit vielen neuen Chancen.

Im Rahmen einer Feierstunde - – natürlich mit gebührendem Abstand - verabschiedete die Schulleitung die Absolventen ihres Lehrgangs.

Jedes Jahr haben viele neue Schüler an der Abendschule die Chance, den Realschulabschluss zu erwerben, aber auch Freundschaften fürs Leben zu schließen. Denn nichts schweißt so sehr zusammen wie ein gemeinsames Ziel und Härten, die man auf sich nimmt, um dieses zu erreichen. Und für einige Absolventen gibt es vielleicht auch eine neue Herausforderung, nämlich das Fachabitur oder Abitur an unserem Abendgymnasium zu erreichen.

SM

Infos über unsere kostenlosen Kurse:

Interessenten wenden sich an das Sekretariat der Abendschulen

Gerhart-Hauptmann-Straße 21, 64646 Heppenheim

Informationen unter: www.abendschuleheppenheim.de

  • 21.02.2021, 11:29
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Senioren und FREIE WÄHLER appellieren an die verantwortliche Politik

Der Sprecher eines Jahrgangs, der gute Herr ist über 80 Jahre alt, ist mit einer großen Sorge an die FREIEN WÄHLER Kreis Bergstraße e.V. herangetreten. Es geht um das Leben vieler Menschen! Er bemängelt dabei die chaotische Herangehensweise bzgl. CORONA-Impfung, bei der Menschen in hohem Alter an eines der Impfzentren verwiesen werden. Zuvor aber ist es eine große Hürde überhaupt einen Termin zu erhalten, geschweige denn mit dem Ehepartner einen gemeinsamen Termin zu bekommen. „Es gibt genug alte Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, in diese Zentren zu fahren. Diese sollen, so ist es vorgesehen, von mobilen Impfeinheiten geimpft werden. So eine Zeit- und Geldverschwendung, wo es doch Hausärzte gibt, die schon immer geimpft haben und dies auch weiter tun wollen! Die Hausärzte kennen ihre Patienten und haben ein gutes Vertrauensverhältnis.“, so der besorgte Senior.

Wir, die FREIE WÄHLER Kreis Bergstraße e.V., können die Sorgen nachvollziehen. Neben der Schaffung eines Imptaxi’s fordern wir seit geraumer Zeit eine Impfmöglichkeit für Senioren bei deren Hausärzten. Das Impftaxi mag in begründeten Einzelfällen eine gute Lösung sein. Richtig ist allerdings auch, dass die Hausärzte jeden Patienten besser kennen als es ein Impfzentrum vermöge. Und auch die nun für Anfang März ins Spiel mobilen Impfteams sind nur eine suboptimale Lösung. Mecklenburg-Vorpommern macht es bereits vor und lässt Hausärzte Impfen. Da wundert es nicht, dass man dort mit 2,9 Prozent die bundesweit höchste Impfquote hat. Es ist also möglich und kann gut funktionieren. In Hessen und im Kreis Bergstraße sollte man dem nicht länger zuschauen sondern den Senioren das Impfen so einfach wie möglich gemacht wird.

  • 20.02.2021, 17:45
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