Phase Vier der Bahnhofs-Umfeldsanierung ist abgeschlossen – Auch Cestaro-Straße im Odenwald wieder frei

Weinheim. Fast vier Jahre lang hat die Stadt Weinheim jetzt Zeit und Geld in den Umbau und die Sanierung des Bahnhofsumfeldes gesteckt. Im Frühjahr 2014 wurde mit dem Zentralen Omnibusbahnhof ZOB der erste und spektakulärste Bauabschnitt eingeweiht. Jetzt, gerade rechtzeitig vor Beginn der Frostperiode, ist auch der vierte und letzte Abschnitt abgeschlossen worden, eine Punktlandung des Weinheimer Tiefbauamtes also: Die Ludwigstraße als Verbindung zwischen Bahnhof und B3. In den letzten fünf Monaten wurde dort der Kanal ausgetauscht, Straßen und Gehwege wurden komplett neu hergestellt, auch die Straßenbeleuchtung ist neu. Rund 450 000 Euro hat die Maßnahme für sich gekostet.

Seit Mittwoch ist die Ludwigstraße, auch für den Stadtbus, wieder befahrbar. Die Sanierung der Ludwigstraße ist der Schlusspunkt des mehrjährigen Umbaus des Bahnhofsareals. Fast nichts ist dort mehr so, wie es einmal war. Das fängt mit dem ZOB an, geht über den Bahnhofsvorplatz, die Straße am Bahnhof im südlichen Bereich (unter anderem mit neuen Park-and-Ride-Parkplätzen) und jetzt eben die Ludwigstraße. Im Zuge des Ausbaus sind auch neue Toiletten und Fahrradabstellplätze entstanden. Insgesamt hat die Stadt in diesen vier Jahren (mit Fördermitteln) rund fünf Millionen Euro in den Bahnhof gesteckt, der jetzt wieder eine Visitenkarte der Stadt für Bahnreisende ist.
Die Deutsche Bahn hat parallel dazu das Bahnhofsgebäude saniert und erweitert. Im Moment laufen noch Arbeiten der Bahn auf den Gleisen und Bahnsteigen, um den Bahnhof auch so schnell wie möglich S-Bahn-tauglich zu machen. Eingebaut werden auch Fahrstühle zu den Gleisen, so dass der Weinheimer Bahnhof barrierfrei wird. Nach Auskunft der Bahn sollen die Arbeiten im April 2017 abgeschlossen sein.