Wie funktionieren Balkonmodule? Stadt empfiehlt Online-Vortrag am 24. März – Stadt bezuschuss Anschaffung

Weinheim. Die Task Force Klimaschutz des Weinheimer Gemeinderates hat sich dafür ausgesprochen, dass die Stadt Weinheim ein Förderprogramm für Balkonmodule auflegen soll. Danach sollen maximal zwei Balkonmodule mit zusammen 600 Watt pro Wohn- oder Nutzungseinheit gefördert werden. Der Zuschuss soll 50 Euro pro neuem Balkonmodul betragen.

Wie funktioniert das? Die Stadt und das dort ansässige Energieteam empfehlen für weitere Informationen einen Online-Vortrag, den die Verbraucherzentrale am Dienstag, 24. März, von 18 bis 19 Uhr einen Online-Vorrag anbietet. Die Anmeldung erfolgt unter: www.verbraucherzentrale-energieberatung.de/vortraege.

Die Erzeugung von Strom aus regenerativen Energiequellen auf lokaler Ebene stellt einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung der CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz dar. Damit das große Potential der Photovoltaik besser erschlossen wird, bietet die Stadt in Zusammenarbeit mit der KliBA kostenlose Beratungen im Rahmen der Photovoltaikinitiative an.

Solarstrom wird in der Regel mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach erzeugt. Doch nicht immer steht ein Dach zur Verfügung und für diese Fälle gibt es mit Balkonmodulen eine Möglichkeit für Bewohner von Mehrfamilienhäusern und Mieter, selbst Strom zu erzeugen. Es handelt sich hier um fertige Solaranlagen, die am Balkongeländer, auf der Terrasse oder an der Hauswand angebracht werden und deren Stecker einfach in eine Steckdose der Wohnung eingesteckt wird. Der so gewonnene Strom wird direkt in der Wohnung verbraucht.

Sobald der Haushalt der Stadt Weinheim rechtskräftig ist, werden die Antragsformulare auf der städtischen Homepage veröffentlicht.