Aktuell warten rund 10.000 Deutsche auf ein Spenderorgan. Zahlreiche von ihnen sterben jedoch, ehe ein passendes Organ gefunden wurde. Hauptgrund: Zu wenig Menschen dokumentieren ihre Spenderbereitschaft. Im Rahmen eines Pressegespräches informierten Reinhild Zolg (Gesundheitspräventionsbeauftragte des Kreises), Bernd Schmitt (Gewerbeverein Fürth), Organspende-Empfänger Kai Decker, Bürgermeister Volker Oehlenschläger, die Erste Kreisbeigeordnete Diana Stolz, Dr. Wolfgang Kühn vom Ärztenetz Weschnetz sowie Ilka Scheer und Charlotte Steeg von der Initiative „Aufklärung Organspende“ (Foto von links) über dieses lebenswichtige Thema. Im Fürther Rathaus gibt es nun zudem die Möglichkeit, kostenlos und unkompliziert Organspendeausweise zu erhalten. Bürgermeister Oehlenschläger ging mit bestem Beispiel voran und füllte einen Spendenausweis aus. „Denken auch Sie über das Thema Organspende nach und reden Sie mit Ihren Angehörigen darüber!“, appelliert Gesundheitsdezernentin Diana Stolz an die Bergsträßer Bevölkerung.