DIE LINKE in Heppenheim kritisiert den derzeitigen Zustand der Bolzplätze in Heppenheim. Stadtverordneter Yannick Mildner, der hierzu eine Anfrage beim Magistrat eingereicht hat, erklärt: „Durch den Abriss des Bolzplatzes im Geranienweg, der ein beliebter Treffpunkt vor allem für Jugendliche aus der Nordstadt war, ist hier eine Option zum gemeinsamen Sport weggefallen. Auch die Attraktivität des Bolzplatzes im Bertolt-Brecht-Weg in der Weststadt lässt zu wünschen übrig. Zu hohes Gras sowie Tore ohne Netze erschweren das Fußballspielen ungemein. Der Boden des Bolzplatzes in der Kreuzberger Straße ist so uneben, dass ein Spielen praktisch nicht möglich ist. Hier besteht sogar Verletzungsgefahr.“ Die Zustände seien schon seit Jahren unzureichend, weshalb die Stadt laut Mildner endlich einer verantwortungsvollen Pflege nachkommen müsse. Das Angebot einer ausreichenden Anzahl von Bolzplätzen sei darüber hinaus sicherzustellen.

Der Sport sorge zudem für Integration. Dessen Spielstätten seien Orte der Begegnung und des Kennenlernens. Ein Streetworker, wie von der LINKEN per Antrag gefordert, könnte so z.B. gemeinsam mit Jugendlichen und Flüchtlingen regelmäßig auf Plätzen in Heppenheim Fußball spielen gehen. DIE LINKE ist sich sicher, dass ein kinder- und jugendfreundlicheres Heppenheim möglich ist. Dafür müsse aber etwas getan werden und die Bolzplätze dürften nicht weiter verwahrlosen.