Der Stadtverband der LINKEN in Heppenheim geht gegen das Aus des Heppenheimer Frühjahrsmarkts mit direkter Demokratie vor. Am 24.01. hatte die Stadt Heppenheim in einer Pressemitteilung verkündet, dass der Frühjahrsmarkt bis auf Weiteres nicht mehr stattfinden wird. Stadtverordneter Yannick Mildner: „Der Frühjahrsmarkt darf nicht sterben! Heppenheim verzeichnet einen Rückgang an kulturellen Veranstaltungen. Nicht nur der Frühjahrsmarkt ist ein Beispiel hierfür. Auf der Freilichtbühne fanden in den letzten Jahren lediglich zwei städtische Veranstaltungen pro Jahr statt. Auch die Stadtjugendpflege befand sich in einer kritischen Situation. Ebenso musste die Tanzschule Vienna in der Vergangenheit schon bei den Ferienspielen aushelfen.“ Laut dem 25-Jährigen Politikwissenschaftler belebten Kultur und Feste eine Stadt und erhöhten die Lebensqualität.
Ein Antrag von Mildner im letzten Jahr, der prüfen lassen sollte, ob der Frühjahrsmarkt wieder Richtung Innenstadt verlegt werden kann, wurde von einer Mehrheit der Stadtverordneten abgelehnt. Es gehe darum, für den Frühjahrsmarkt ein neues Konzept zu entwickeln, um ihn wieder zu einem attraktiven Fest werden zu lassen. Das bloße Aus werde von der LINKEN in Heppenheim nicht hingenommen werden.

Die Kreisstadt dürfe nicht weiter ausbluten. Es gebe in Heppenheim tolle Feste, wie z.B. den Weinmarkt oder die Festspiele, man solle sich aber auf diesen nicht ausruhen. Es gehe darüber hinaus auch darum, Angebote für die Bürger zu schaffen, damit auch von unten Kultur entstehen könne. So ist beispielsweise ein bereits 2012 beschlossener Antrag, der mögliche Standorte und Kosten eines Grillplatzes prüfen sollte, immer noch nicht umgesetzt, obwohl 2017 erneut die Beantwortung des Antrags beschlossen wurde.

Die Petition kann unter www.openpetition.de/!fruehjahrsmarkt unterschrieben werden.