Gesellige Stunden inmitten des Herbstes

Nette Runde, schöner Abend - zu einem Herbstfest hatte dieser Tage die Heppenheimer CDU geladen. Plaudern bei Federweiße aus heimischen Weinbergen oder bei einem Glas Alkoholfreiem, das Ambiente im Marstall des historischen Kurmainzer Amtshofes lud dazu ein und bot Raum für ein gemütliches Beisammensein jenseits des üblichen Politikbetriebs. Natürlich war die Lokalpolitik dennoch auch in diesen Stunden nicht ganz außen vor im Kreis der Christdemokraten, Themen gibt es bekanntermaßen ausreichend. Ein ungezwungener Austausch jenseits tagesaktueller Diskussionen oder gar anstehender Abstimmungen kann da durchaus interessant sein. Auch hierbei wurde deutlich: Heppenheim ist auf gutem Kurs, nach dem erfolgreichen Schuldenabbau und der Haushaltssanierung kann die Stadtentwicklung vorangetrieben werden. Die Ausgangssituation ist gut, wachsende Gewerbegebiete und neuentstehende Wohnviertel sind erkennbare Zeichen einer Vorwärtsentwicklung in der Kreisstadt, wie sie so viele Jahre nicht sichtbar gewesen ist. Und nach der kürzlich erfolgten beeindruckenden, weil einstimmigen, Nominierung von Amtsinhaber Rainer Burelbach als neuerlicher Bürgermeisterkandidat der CDU weiß die Partei sich quer durch alle Ebenen weiter geeint in dem Willen und der Zielsetzung, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen. Dass Bürgermeister und Partei auf einer Wellenlänge liegen und gut miteinander können, hat sich auch beim Herbstfest gezeigt. Der Rathauschef war mit dabei, suchte das Gespräch mit Parteifreunden. Der Austausch mit der Basis ist Rainer Burelbach wichtig, das wurde deutlich. Der Abend ließ ihm Zeit dazu, ebenso wie zum Plaudern über Gott und Welt. Hierzu hatte Partei- und Fraktionsvorsitzender Jürgen Semmler eingangs in seiner Begrüßung eingeladen. Im Laufe des Abends begrüßte er mit Peter Schütz zudem einen besonderen Gast. Schütz ist seit mehr als siebzig Jahren Mitglied in der CDU, in Mörlenbach gehörte er zu den Mitbegründern der Partei auf örtlicher Ebene. Längst lebt er in Heppenheim und zählt auch hier zu den verdienten Persönlichkeiten. In einer Rückschau erinnerte Schütz an die Zeit am Ende des Zweiten Weltkriegs und an den Weg in den Frieden. Dabei betonte er die Bedeutung der Christdemokraten in der Nachkriegsära und für die Gesellschaft der Gegenwart. Das Herbstfest der CDU war eine Premiere. Es fand Einzug in den Veranstaltungskalender des Stadtverbands, weil das traditionelle Frühlingsfest in diesem Jahr mitten in die Zeit des Wahlkampfs zur Kommunalwahl gefallen wäre. Da aber ließ die Terminfülle den Christdemokraten keine Luft für das Beisammensein. Das Fest wurde vertagt, schließlich lässt sich auch im Herbst gut feiern.