Mit jährlich grüßt das Murmeltier, beginnen die Grünen aus Mörlenbach eine Stellungnahme auf Facebook zu den geplanten Gebührenerhöhungen in Mörlenbach. Diese Erhöhungen werden im Laufe Ihrer Stellungnahme stark kritisiert, durchaus zurecht. Aber um verpasste Chancen anzuprangern hätte man als Grüne Mörlenbach vielleicht in den Ausschüssen, in denen der Haushalt in mühevoller Kleinstarbeit besprochen wurde dabei sein sollen. Denn wer anprangert der sollte auch bereit sein mitzugestalten. Frank Sürmann Vorsitzender der FDP Mörlenbach und Mitglied in der Gemeindevertretung zeigt sich sichtlich verärgert über die Stellungnahme der Grünen Mörlenbach „Erst wird das Gewerbegebiet blockiert, dann kommt niemand zu den Ausschusssitzungen um Lösungen zu suchen“ „Verpönen ist durchaus einfacher“ so Sürmann weiter. „Geld wächst nicht auf Bäumen“ ergänzt sein Stellvertreter Christian Seiler. „Eine Überarbeitung der Gebühren macht zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn – der Haushalt muss endlich aufgestellt werden um die Gefahr eines Lochs zu umgehen.“ In den Sitzungen, in denen die Grünen Fraktion durch Abwesenheit glänzte wurde ebenfalls beschlossen den nächsten Haushalt für 2020 bereits vorab in 2019 schon zu beraten. Gestalten ist uns Gemeindevertretern wesentlich lieber, als einfach nur den Rotstift anzusetzen. Gerade bei den Kinderbetreuungsgebühren“ so Sürmann. Die Schulbetreuung wird häufig bei den Sitzungen der FDP Mörlenbach besprochen.

„Die Schule arbeitet zurzeit selbst an möglichen Konzepten, in dieser Phase ist es weder hilfreich intensiv darüber zu sprechen noch äußerlich Einfluss zu nehmen“ erklärt Seiler „Die Schule und deren Pädagogen wissen selbst am besten was Sie
benötigen“ Die FDP-Mörlenbach hofft nun auf Rückkehr zur Sachlichkeit und setzt auch bei der Gewerbeentwicklung in Mörlenbach auf die versprochene Unterstützung der Grünen. Denn nur ein gemeinsames Konzept hat Aussicht auf Erfolg.

„Es wird endlich Zeit, dass Mörlenbach einen Schritt nach vorne geht – gefühlt sind wir das Schlusslicht des Weschnitztals“ fordert Christian Seiler „wir sollten endlich mal machen, nicht nur darüber reden“