Theater Weinheim: Schlitzohriges Lustspiel von Wilfried Wroost mit dem berühmten Hamburger Ensemble und Heidi Mahler am 10. Dezember in der Weinheimer Stadthalle

Weinheim. Jeder Mensch kennt das Ohnsorg-Theater aus Hamburg. Es ist legendär. Ab und zu geht das berühmte Ensemble auf Tournee: Jetzt sind sie auch mal wieder in der Region: Bei der Kulturgemeinde in der Weinheimer Stadthalle am Montag, 10. Dezember.

Das Stück heißt „Ein Mann mit Charakter“ und das ist Bäckermeister Heinrich Hinzpeter. Doch mit seiner Besserwisserei haben es seine lieben Mitmenschen wahrlich nicht leicht. Nie lässt er jemanden ausreden und erfährt deshalb häufig nur die halbe Wahrheit. Als Mann mit Charakter hat er vor Jahren, als sein Bruder nach Amerika abgehauen ist, dessen schwangere Braut geheiratet. Die Ehe wurde allerdings vor sieben Jahren geschieden. Nun kündigt der Bruder seinen Besuch an. Wird jetzt Tochter Gisela erfahren, wer ihr richtiger Vater ist?

Tochter Gisela weiß, was sie will, und lässt sich nicht so einfach mit dem ersten besten Bäckerburschen verheiraten. Sie hat ein Auge auf den Finanzbeamten Teufel geworfen, sehr zum Unwillen von Heinrich Hinzpeter. Zum Glück gibt es da noch Oma Dora, Heinrich Hinzpeters betagte aber rüstige Mutter. Oma Dora greift mit fester Hand ordnend ein und entwirrt das ganze Kuddelmuddel – tatkräftig, diplomatisch und natürlich herrlich schlitzohrig und zum Wohl von Familie und Betrieb.

Heidi Mahler, Star des Ohnsorg-Theaters und Tochter der unvergessenen Heidi Kabel, ist natürlich Oma Dora und wird zusammen mit dem Ohnsorg-Ensemble einen prallen Theaterspaß, einen Lustspielknüller mit Gemüt auf die Stadthallenbühne zaubern – ein unverwüstlicher Ohnsorg-Klassiker aus der Schatztruhe der Hamburger Bühne.

Tickets gibt es im Vorverkauf über die Geschäftsstelle der Kulturgemeinde Weinheim in der Stadthalle, telefonisch unter 06201/12 28 2, Montag bis Freitag von 9 bis 12 und 15 bis 18 Uhr, an Vorstellungstagen von 9 bis 12 Uhr oder rund um die Uhr unter www.kulturgemeinde.de.

Foto: Oliver Fantitsch