Die CDU Bergstraße wendet sich gegen Pläne des Bundesfinanzmisters, „reinen Männervereinen“ künftig die Gemeinnützigkeit zu entziehen. „Dadurch würde es zu einem herben Einschnitt in traditionsreiche ehrenamtliche Strukturen kommen“, so CDU-Kreisvorsitzender Dr. Michael Meister. Vereine per Steuerrecht in „Gut und Böse“ einzuteilen, ist absurd. Es ist auch ein nicht akzeptabler Eingriff des Staats in die Vereinswelt und steht im krassen Gegensatz zu dem immer wieder öffentlich gelobten Beitrag des Ehrenamts für unsere Gesellschaft. „Wir Christdemokraten stärken das Ehrenamt nicht nur in Sonntagsreden, wir achten und unterstützen dieses auch im Alltag. Und deshalb wehren wir uns entschieden gegen derartige Überlegungen, die ja nicht nur Männervereine treffen, sondern logischerweise auch bei Vereinen Anwendung finden müssten, deren Angebot sich speziell an Frauen wendet. Wir sollten dankbar sein, für jegliche Bereitschaft, sich in und für die Gemeinschaft einzubringen. „Vereine steuerlich zu benachteiligen, weil sie sich in ihren Angeboten nur an Frauen oder Männer richten, halte ich für grundfalsch“, so Meister.