Einladung an Erwachsene und Kinder: Für einen Moment in die Rolle des Arztes schlüpfen und sich an Hightech-Instrumenten probieren

„Alles Gute für den Bauch“ - Veranstaltung von Innerer Medizin und Chirurgie // Vorführungen, Mitmachmöglichkeiten und Gelegenheit zum Gespräch bei Kaffee und Kuchen mit Experten

KREIS BERGSTRASSE | Februar 2019 | Informativ, interessant, spannend – ein Tag der offenen Tür ist vieles und das oft gleichzeitig. Schließlich eröffnet eine solche Veranstaltung Einblicke an Stellen, wo dies für zahlreiche Menschen sonst nicht oder nur schwierig möglich ist. Ganz besonders gilt das für ein Krankenhaus. Wenn am 10. März (Sonntag) die Innere Medizin und die Chirurgie am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim (Viernheimer Straße 2) von 14 bis 17 Uhr ihre Türen für Besucher öffnen, um jenseits des alltäglichen Klinikbetriebs über die Arbeit in den Untersuchungsräumen zu informieren, sind alle Generationen von jung bis alt willkommen. „Alles Gute für den Bauch“ ist die Veranstaltung überschrieben. Zuschauen, mitmachen, mit den Spezialisten des Hauses ins Gespräch kommen ist die Devise. Bei Kaffee und Kuchen lässt sich zudem entspannt plaudern.

Medizin, das soll der Nachmittag in dem zum Universitätsklinikum Heidelberg gehörenden Haus zeigen, kann auch für Laien höchst interessant, gut verständlich und äußerst kurzweilig sein. Die Innere Medizin, hier schwerpunktmäßig die Gastroenterologie, und die Chirurgie präsentieren bei Vorführungen moderne Gerättechnologie, wie sie im Betrieb am Kreiskrankenhaus alltäglich zum Einsatz kommt, bei Routinefällen wie bei komplexen Krankheitsbildern. Besuchern werden die computergestützten Hightech-Instrumente und die damit möglichen Eingriffe, Untersuchungen und Operationen, erklärt. Ärzte und Fachpflegende beider Fachbereiche, die von PD Dr. Uwe Seitz (Innere Medizin I/Gastroenterologie) und Professor Dr. Lutz Schneider (Allgemein- und Viszeralchirurgie) als Chefärzte geleitet werden und die um 14 Uhr gemeinsam zum Auftakt begrüßen, stehen Rede und Antwort. Der Tag der offenen Tür ist eine Gelegenheit, eine Welt kennenzulernen in der interdisziplinäres Arbeiten über Fachbereiche hinweg unabdingbar ist. Und nicht nur das. Sie ist auch von einer enormen Entwicklung in Wissenschaft und Forschung bestimmt, die direkte Auswirkungen auf die Arbeit in Untersuchungsräumen und Operationssälen hat. Mitmachen ist Motto des Nachmittags. Die Besucher können sich, so sie wollen, im Umgang mit unterschiedlichen Geräten selbst probieren. Das gilt gleichermaßen für Erwachsene wie für Jugendliche und für Kinder, für jeden ist etwas dabei. Wer möchte, kann in die Rolle des Arztes schlüpfen, kann das Endoskopieren und minimalinvasives Operieren eigenhändig trainieren. Mancher wird staunen, was dank moderner Untersuchungs- und Operationstechniken machbar ist, wie schonend Eingriffe heutzutage sein können und wieviel Fingerspitzengefühl von Experten bei der täglichen Arbeit gefordert ist.

Medizin erlebbar und verstehbar machen, das wollen die Teams um Dr. Seitz und Professor Dr. Schneider mit dem Tag der offenen Tür. Der Themenbogen spannt sich dabei von Diabetes bis Darmkrebs. Entsprechend vielfältig sind die Einblicke, die gegeben werden, und die Vorführungen. Wie funktioniert beispielsweise die drahtlose Kapselendoskopie, wann wird sie angewandt? Auch hier gibt es Antworten und Erklärungen. Zudem wird mittels Virtuelle-Reality-Brille ein 3-D-Blick aus ungewohnter Perspektive in den Darm möglich. Was bei dem Tag der offenen Tür fast spielerisch präsentiert wird, ist Ausdruck der hochentwickelten Medizin, die Therapien zulässt, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Warum also an diesem Nachmittag nicht auch beamen wie in der Medizin? Auch davon kündet das Programm. Und eines gilt bei alldem durchgängig: Die Veranstaltung soll zum Treffpunkt Interessierter werden, ungezwungen soll es zugehen – ganz wie bei einem Sonntagsausflug, nur eben mit besonderem Ziel.

ZUSATZ

Der Tag der offenen Tür von Chirurgie und Innerer Medizin I am Kreiskrankenhaus Bergstraße ist eingebettet in eine bundesweite Initiative zur Darmkrebsvorsorge. Hinter dieser steht die Felix Burda Stiftung, die Stiftung LebensBlicke und das Netzwerk gegen Darmkrebs. Zum 18. Mal haben sie den März zum Darmkrebsmonat ausgerufen. Dem Kreiskrankenhaus Bergstraße kommt in der Erkennung und Behandlung von Darmkrebs besondere Bedeutung in der Region zu: An der Einrichtung im Südwesten Heppenheims ist ein Darmzentrum etabliert, das für kurze Wege, interdisziplinäres Arbeiten und aufgrund der Zugehörigkeit des Kreiskrankenhauses zum Universitätsklinikum Heidelberg auch für einen direkten Zugang zu universitärer Medizin steht.

BILDUNTERSCHRIFT

Interdisziplinäres Arbeiten ist am Kreiskrankenhaus Bergstraße in Heppenheim für die Chefärzte der Inneren Medizin I/Gastroenterologie, PD Dr. Uwe Seitz (links), und der Allgemein- und Viszeralchirurgie, Professor Dr. Lutz Schneider, sowie deren Teams selbstverständlich. Das Foto zeigt die beiden Experten bei der Betrachtung einer Aufnahme aus dem Darm. Für den 10. März (Sonntag) laden sie zu einem gemeinsamen Tag der offenen Tür ein (14 bis 17 Uhr). Der Nachmittag steht unter der Überschrift „Alles Gute für den Bauch“. Vorführungen und Mitmachmöglichkeiten stehen auf dem Programm. Ebenso gibt es Gelegenheit, bei Kaffee und Kuchen mit Experten der Fachabteilung ins Gespräch zu kommen. Foto Kreiskrankenhaus Bergstraße/Thomas J. Zelinger