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Regen forderte Weinheimer Feuerwehr
[RM] Nachdem Gewitter mit Starkregen am Montagabend kam es wie bereits berichtet am Montagabend zu zahlreichen Überschwemmungen im Stadtgebiet . Da das Wasser auf der Straße stand und nicht abfließen konnte, suchte es sich seinen Weg meistens in die angrenzenden Keller. Insgesamt mussten im Weinheimer Stadtgebiet bis am Montagabend 104 Einsatzstellen abgearbeitet werden. Aber auch am Dienstagmorgen musste die Weinheimer Feuerwehr noch zu 3 Einsatzstellen ausrücken. Hier bemerkten die Anwohner erst am Morgen was bereits am Nachmittag geschehen war. Insgesamt waren 164 Einsatzkräfte im Weinheimer Stadtgebiet im Einsatz. Diese setzten sich aus allen Weinheimer Feuerwehrabteilungen, der Feuerwehr Viernheim und der Schnelleinsatzgruppe Nord des Deutschen Roten Kreuz zusammen. Verletzt wurde bei dem Unwetter glücklicherweise niemand, wobei eine Gefahr durch Strom nicht zu unterschätzen ist. Denn durch die überfluteten Keller, könnte das Wasser unter Strom stehen. Bei einigen Einsatzstellen konnte festgestellt werden, dass die Rückschlagklappen der Abwasserleitungen nicht funktionierten. Daher rät Stadtbrandmeister Reinhold Albrecht, diese Rückschlagsklappen regelmäßig zu warten. Kurz nach 16:30 Uhr liefen eine Vielzahl von Notrufen ein. Teilweise über die Leitstelle Rhein Neckar und manche direkt bei der Feuerwehr Weinheim. Hier werden die Einsätze nach Eingang erfasst und dann an die eingesetzten Fahrzeuge disponiert, erklärt Albrecht. Trotzdem werden die Einsätze auch nach Priorität aufgerufen. „Wenn wir eine Meldung bekommen, wie gestern die, dass eine Mutter mit ihrem Kind in einem Fahrzeug eingeschlossen ist und das Wasser droht das Fahrzeug zu fluten, dann rutscht dieser Notfalleinsatz natürlich sofort an erste Stelle und wird sofort abgearbeitet“, so Albrecht. Viele Bürger mussten teilweise bis zu 90 Minuten warten, bis die Feuerwehr das Wasser abpumpen konnte. Dies liegt aber auch daran, dass die Feuerwehr an jeder Einsatzstelle auch ihre Technik aufbauen muss und es meistens länger dauert, das Wasser aufzunehmen wie es in den Keller gekommen ist.
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