|
Auszeichnung der südhessischen Ökoprofit-Betriebe
|
|
| |
Neun Unternehmen aus dem Kreis Berg . |
|
Insgesamt neun Firmen aus der Region wurden in diesen Tagen für ihre Teilnahme am Projekt Ökoprofit geehrt. Mit der Biedensand Bäder Lampertheim GmbH, der Verzinkerei Rhein-Main GmbH & Co. KG und der Horst GmbH aus Lorsch befanden sich drei Neueinsteiger aus dem Kreis Bergstraße unter den Prämierten, die sich nun Ökoprofit-Betrieb 2009/2010 nennen können.
Ökoprofit ist ein Umweltberatungsprogramm für Unternehmen aus Südhessen, bei dem der Kreis Bergstraße, der Landkreis Darmstadt-Dieburg, der Kreis Groß-Gerau, der Odenwaldkreis und der Wissenschaftsstadt Darmstadt eng zusammenarbeiten. Das Kooperationsprojekt zeigt auf, wie die teilnehmenden Betriebe ihre Ressourcen effizienter, kostensparender und umweltschonender einsetzen können. Die Teilnehmer der mittlerweile fünften Ökoprofit-Runde haben nach einem Jahr Laufzeit gezeigt, dass sie sowohl das ökonomische Ziel der Kosteneinsparung als auch die ökologischen Vorhaben erreicht haben. Als Ökoprofit-Kooperationspartner fungiert auch die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH, die die teilnehmenden Firmen aus dem Kreis Bergstraße bei der erfolgreichen Umsetzung des Projekts unterstützt hat.
Als Erster nahm Jens Klingler, Geschäftsführer der Biedensand Bäder Lampertheim GmbH, die Auszeichnung entgegen. Als beste Neuerung führte er die Warmwasserbereitung für das Freibad auf, bei der alternativ zu den Elektro-Durchlauferhitzern der Anschluss eines Warmwasserboilers an die Fernleitung geprüft wurde. Insgesamt kann das Unternehmen mit dem Ökoprofit-Programm pro Jahr 4.722 Euro einsparen und den CO2-Ausstoß um 22.132 Kilogramm vermindern.
Auch für die Verzinkerei Rhein-Main GmbH & Co. KG aus Groß-Rohrheim hat sich die Teilnahme an dem Umweltprojekt gelohnt. Alles in allem spart der Betrieb jährlich 32.205 Euro und acht Tonnen CO2-Emmissionen durch das erarbeitete Umweltprogramm. Als beste Ökoprofit-Maßnahme nannte der Geschäftsführer Felix Schaumberg den Bau einer Photovoltaikanlage auf dem Dach eines der Gebäude und den Anschluss an das öffentliche Stromnetz.
Für die Host GmbH aus Lorsch sprach die Umweltbeauftragte Katja Wolfgramm. Sie bezeichnete die monatlich veröffentlichten Umwelt-Tipps für die Mitarbeiter des Unternehmens als beste Ökoprofit-Maßnahme. Diese Tipps sollen dazu motivieren, dass sich die Arbeitnehmer nicht nur in der Firma, sondern auch privat für den täglichen Umweltschutz engagieren. Insgesamt kann die Horst GmbH ihren CO2-Ausstoß pro Jahr um mehr als 32.000 Kilogramm verringern und insgesamt 8.090 Euro einsparen.
Neben den Neueinsteigern wurden bei der Feierstunde auch die 14 südhessischen Teilnehmer am diesjährigen Ökoprofit-Klub geehrt, bei dem bereits ausgezeichnete Ökoprofit-Betriebe weiterhin zu Umweltthemen geschult werden. Das Ziel ist, die entwickelten Maßnahmen fortzuschreiben und weiter zu aktualisieren. Mit der GGEW AG sowie dem Caritasheim St. Elisabeth aus Bensheim, der Jak. Gärtner & Söhne GmbH aus Lampertheim, der Pedex & Co. GmbH aus Wald-Michelbach sowie der Röhrig Granit GmbH und der Vitos Heppenheim gemeinnützige GmbH aus der Kreisstadt beteiligten sich auch sechs Unternehmen aus dem Kreis Bergstraße an diesem Klub.

|