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Weiterbildung macht das Handwerk fit für den Klimawandel
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Die Veranstaltung „Fit für den Klim . |
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Veranstaltung in Bickenbach informierte über Möglichkeiten, die das Handwerk im Zuge des Klimawandels nutzen kann / Qualifizierungsoffensive fördert berufliche Weiterbildung.
Nicht zuletzt das Sturmtief Xynthia am vergangenen Wochenende hat verdeutlicht, dass die globalen Auswirkungen des Klimawandels auch vor Deutschland und dem Kreis Bergstraße nicht Halt machen. Darüber, welche Möglichkeiten diese Entwicklung für das Handwerk birgt und wie es sich den damit verbundenen Herausforderungen stellen kann, informierte die Veranstaltung „Fit für den Klimawandel. Chancen für das Handwerk“, die kürzlich in Bickenbach stattfand. Eingeladen hatte die Qualifizierungsoffensive Darmstadt Dieburg in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer Rhein-Main. Die Wirtschaftsregion Bergstraße/Wirtschaftsförderung Bergstraße GmbH (WFB), unter deren Dach die Qualifizierungsoffensive Bergstraße verortet ist, referierte als Mitveranstalter über die Weiterbildungsangebote und Fördermöglichkeiten zum Thema Klimaanpassung.
„Der Klimawandel ist nicht mehr zu stoppen“, machte Heinrich Stang, Vizepräsident der Handwerkskammer Rhein-Main, zu Beginn der mit rund 150 Teilnehmern sehr gut besuchten Veranstaltung deutlich. Auf das Handwerk kommen durch die extremeren Wetterlagen neue Anforderungen zu: Eine bessere Dämmung, kontrollierte Entwässerung und sturmsicheres Bauen sind nur wenige Schlagworte des großen Portfolios. „Die Potenziale sind noch längst nicht ausgeschöpft“, erläuterte Stang, der betonte: „Ein wichtiger Baustein ist die berufliche Fortbildung. Sie birgt zahlreiche Chancen für das Handwerk.“
Umfangreiches und fundiertes Fachwissen zum Thema ist für das Handwerk der Schlüssel zum langfristigen Erfolg. Das war denn auch die Botschaft, die die Qualifizierungsbeauftragten des Kreises Bergstraße, des Odenwaldkreises und des Landkreises Darmstadt-Dieburg den Zuhörern vermittelten. Das betrifft nicht nur die Entscheider aus dem Bau- und Ausbaugewerbe. Beinahe alle Mitarbeiter aus vielen Sparten des Handwerks – Maurer, Betonbauer, Dachdecker, Spengler, Zimmerleute, Maler, Raumausstatter, Elektriker, Tischler, Glaser, um einige Beispiele zu nennen – waren angesprochen. Die Themen für eine berufliche Weiterbildung sind umfangreich und reichen von „Technische Veränderungen“ über „Energetische Kenntnisse und praktische Umsetzung“ bis hin zu „Verändertes Regelwerk – DIN-Normen“.
„Qualifizieren bedeutet, sich fit machen für den Markt der Zukunft“, fasste Rainer Sens, Qualifizierungsbeauftragter des Kreises Bergstraße, zusammen. Als Ansprechpartner für die Handwerksbetriebe in der Region berät er kostenlos und neutral zu passgenauen Bildungsmaßnahmen und optimalen Fördermöglichkeiten. Zuschüsse bis zu 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter sind für eine fachliche Qualifikation und auch für Prüfungskosten sowie Vorbereitungslehrgänge möglich. Kontakt: telefonisch unter 06252/68929-60 oder per Mail: rainer.sens@wr-bergstrasse.de.

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