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Grauburgunder aus dem Heppenheimer Centgericht
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Landrat Matthias Wilkes, Volker Hörr, Leiter des Staatsweingutes Bergstraße und Hotelier Peter Berg stellen Nibelungen-Produkt des Monats Mai vor. |
Kreis Bergstraße (kb.) Als Nibelungen-Produkt des Monats Mai stellten Landrat Matthias Wilkes, der Leiter des Staatsweingutes Bergstraße, Volker Hörr, und Hotelier Peter Berg ein besonders edles Tröpfchen vor: einen Grauburgunder Spätlese trocken in "Premium" Qualität. Landrat Wilkes freut sich gleich doppelt – einmal als Landrat und damit als Vertreter der Region und zum Zweiten als Aufsichtsratsmitglied Hessischer Staatsweingüter.
„Das Bukett dieses edlen Weines erinnert an Quitte mit einem Hauch von Paprika. Der Körper ist gehaltvoll mit ausgeprägter Frucht“, erklärt Volker Hörr. „Der Graue Burgunder stellt eine perfekte Ergänzung zu den hochklassigen Rieslingweinen dar. Er eignet sich prima zu gegrilltem Fisch, würzigem Käse oder aber auch zu Spargel“, so Hörr weiter.
Der Graubunder kommt aus Lage Heppenheimer Centgericht. An dieser Stelle befand sich eine ehemalige Gerichtsstätte, an der mehr als tausend Jahre lang über die Grenzen des heutigen Kreises Bergstraße hinaus Recht gesprochen wurde. Die Rebfläche, die heute 17 Hektar umfasst, entstand zwischen 1927 und 1929. Zunächst wurde diese Fläche dazu verwendet, Amerikaner-Unterlagsreben zum Schutz gegen die Reblaus zu züchten. Daher trägt diese Lage im Volksmund auch heute noch die Bezeichnung „Rebmuttergarten“. Im Jahre 1970 wurde die Fläche vom Staatsweingut übernommen und in Ertragsanlagen umgewandelt. Die für die Einzellage Heppenheimer Centgericht charakteristischen tiefgründigen Lösslehmböden bringen beste Weine hervor. Die Spitzenstellung des Staatsweinguts Hessische
Bergstraße gründet nicht zuletzt auf den Gewächsen des Heppenheimer Centgerichts.
Die Domaine Bergstraße nimmt bei den hessischen Staatsweingütern eine ganz besondere Stellung ein. Die Weinbaudomäne entstand aus dem Kammerbesitz des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt im Jahre 1904. Der 38 Hektar große Betrieb erlangte bereits ab den 1970-er Jahren vor allem durch seine Riesling-Eisweine überregionale Bekanntheit. In jüngster Zeit belegte der Spätburgunder Weißherbst aus dem Heppenheimer Centgericht bei der „Eiswein Trophy 2003“ unter 165 Eisweinen aus fünf Ländern den dritten Platz.
Weitere Informationen zum Produkt des Monats Mai und zu anderen Nibelungen-Produkten sind in der Tourist-Information „Nibelungenland“ im Alten Rathaus in Lorsch unter der Rufnummer 06251/17526-0 erhältlich. Die Tourist-Information ist montags bis samstags von 10 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr durchgehend geöffnet. |
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