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Kulinarische Köstlichkeit aus dem Nibelungenland "Lorscher Bienensegen"
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Bei der jüngsten Tagung der Nibelungenstädte in Lorsch hatte nicht nur die Stadt Lorsch als Gastgeber Premiere. Hierbei wurde auch eine neue Kreation eines Lorscher Bäckermeisters vorgestellt: der Lorscher Bienensegen. Dabei handelt es sich um einen Dinkel-Mürbeteig, der mit einer Mischung aus Honig und Mandeln bedeckt ist. Die Kuchenkreation ist zum einen eine Anspielung auf den Lorscher Bienensegen aus dem zehnten Jahrhundert, der zu den bekanntesten althochdeutschen Sprachdenkmälern zählt. Zum anderen erinnern die Zutaten an die Speisen des Mittelalters. So zählt Dinkel zu den ältesten Getreidearten. Bereits Hildegard von Bingen bezeichnete Dinkel als das wertvollste Getreide. |
Bürgermeister Klaus Jäger, Bäckermeister Friedel Drayß, der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Nibelungen-Siegfried-Straße Bürgermeister a.D. Peter C. Woitge und Geopark-Geschäftsführer Reinhard Diehl stellten bei der Tagung der Nibelungenstädte gemeinsam den Lorscher Bienensegen vor.
Auch Landrat Matthias Wilkes, der später zur Tagung erscheinen war, zeigte sich begeistert. „Durch die vielfältigen Aktivitäten um das Nibelungenland wird nun auch die örtliche Identität wieder stärker betont“, freute sich Wilkes. Gerade für die touristische Vermarktung sei enorm wichtig, dass die örtlichen Besonderheiten klar herausgearbeitet würden, damit der Gast ein Angebot vorfindet, das einzigartig ist. „Die Marke Nibelungenland eignet sich auf Grund ihrer Offenheit vortrefflich dazu, diese örtlichen Besonderheiten zu bündeln“, so Wilkes weiter. Ohnehin würden im Rahmen der Aktivitäten um das Nibelungenland die vier Landschaftsteile Bergstraße, Neckartal, Odenwald und Ried grundsätzlich mit beworben. |
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