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ESA startet kombiniertes Führungsangebot mit dem UNESCO-Geopark Bergstraße-Odenw
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Unter dem Motto „Den Weltraum mit der Erde verbinden“ werden ab Sommer 2006 kombinierte Führungen der Geopark-Ranger in Kooperation mit der ESA angeboten. Sie sollen dem Besucher die erd- und kulturgeschichtlichen Schätze der Region näher bringen, gleichzeitig aber auch den Blick auf die globalen Vorgänge, die unsere Erde bewegen, lenken. |
So werden die Geopark-Ranger, die für ihre besondere Aufgabe bei der ESA eigens geschult worden sind, bei ihren Entdeckungsreisen in die Geopark-Landschaft besonderes Augenmerk auf die sichtbaren räumlichen und zeitlichen Dimensionen legen. Diese zeigen nicht nur, wie sich die Region zwischen Rhein, Main und Neckar im Verlauf von Jahrmillionen verändert, sondern stellen auch eine Verbindung zu den großräumigen Prozessen her - vom globalen Klima bis hin zur Bewegung der großen Erdplatten.
Die weltverändernden Prozesse können dann im Rahmen einer anschließenden Führung bei der ESA direkt beobachtet werden. Anhand von Satellitenbildern sind sowohl kleinräumige wie auch globale Veränderungen dokumentiert und geben so Auskunft über die langfristigen Entwicklungen auf unserem Planeten. Ob Wasser als wichtigste Ressource der Zukunft, die Suche nach Bodenschätzen oder die Entwicklung des Weltklimas – der Blick von oben enthüllt eine Fülle von Informationen.
Diese sind von großer Bedeutung dafür, wie nachhaltig wir mit unserem Planeten umgehen, so Jocelyne Landeau-Constantin von der ESA. In diesem Rahmen ist auch die – weltweit erste, von der UNESCO initiierte Kooperation – zwischen der ESA und dem Geopark Bergstraße-Odenwald zu sehen: das Bewusstsein für den nachhaltigen Umgang mit unserem erdgeschichtlichen, naturräumlichen und kulturellen Erbe zu stärken – durch ein kombiniertes Führungsangebot, das Landschaftserleben mit spektakulären Einblicken aus der Weltall-Perspektive verbindet. Dies, so sind sich Reinhard Diehl (Geopark-Geschäftsführer) und Landrat Matthias Wilkes (Geopark-Vorsitzender) einig, ist ein ganz besonderes Angebot, das nicht für nur Schulklassen von Interesse ist, sondern auch als Highlight für die zahlreichen Geopark-Besucher aus dem In- und Ausland gelten kann.
Gerade in Verbindung mit dem Auftrag, den die Mitglieder im Globalen Geopark-Netzwerk von der UNESCO erhalten haben, ihre Regionen nachhaltig in Wert zu setzen, kommt der Kooperation mit der ESA eine besondere Bedeutung zu, so Wilkes.
Denn die Angebote vermitteln letztendlich, wie wichtig die Arbeit der ESA (Blick aus dem „Weltall“) und des Geoparks (Blick in die Landschaft) für den Erhalt unserer natürlichen Ressourcen und damit unserer Lebensgrundlagen ist.
Wer dieses weltweit neue Führungsangebot, das in diesem Sommer startet, näher kennen lernen möchte, kann sich an die Geopark-Geschäftsstelle in Lorsch wenden (06251-7079920). |
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